Foto staubige Weinflaschen

Der Raritäten-Keller -

das Meldungs-Archiv der WeinSocietät



(April 2017)

„en passant“

Winzer in der WeinSocietät: Gerd Bernhart


en passant

Entdecken Sie die Weine und lernen Sie die Menschen kennen, die sie machen. Bei En passant stellen sich unsere Winzer Ihren Fragen. Erfahren Sie bei einer kleinen Degustation – quasi „im Vorübergehen“ – alles über Weinberge, Terroir, Vinifizierung – und natürlich über die Weine.

Am Samstag, 8. April, ist ab 12 Uhr Gerd Bernhart vom Weingut Bernhart aus Schweigen in der Pfalz in der WeinSocietät zu Gast. Im Gepäck hat er unter anderem Grauburgunder, Weißburgunder, Auxerrois, Spätburgunder... Natürlich hat er auch einen famosen Riesling, sowie Muskateller und Sekt dabei.


(März 2017)

Neu in der WeinSocietät

Anstoß(en) zur Fastenzeit – mit „Evas Flair“


Was gibt es Schöneres, als die Fastenzeit mit einem Glas Sekt am Aschermittwoch einzuleiten. Glauben Sie nicht? Geht aber – ganz ohne Reue und ohne Alkohol! Es ist nicht eben einfach, einen alkoholfreien Schaumwein zu finden, der den Gaumen auch wirklich erfreut. Doch wir sind mit „Evas Flair“ fündig geworden: beim Weingut Roth in Happenbach vor dem Toren von Heilbronn in Württemberg. Dort verstehen sie sich aufs Beste aufs Weinmachen – seit 1867.

Und sie können alkoholfreien Sekt – aus Trollinger, Muskattrollinger, Muskateller und Kerner. Der 2015er „Evas Flair“ duftet nach leichten, roten Früchten wie Himbeere, Erdbeere, rote Johannisbeere und Kirsche. Am Gaumen vereint sich Frische mit einem prickelnden Schuss Kohlensäure. Genießen Sie „Evas Flair“ zu leichten Amuse bouches, zu Vorspeisen wie Spargelsalat mit Erdbeeren und weißem Balsamico.


(Februar 2017)

Crème de Cassis

Der Klassiker, der Bürgermeister
und das Bundesverdienstkreuz


Dass der „einfache“ Weißwein aus Burgund – der Aligoté – im 19. Jahrhundert bisweilen recht säurelastig war, wusste er. Also beschloss der Bürgermeister von Dijon, das bei den Weinbauern in der Region beliebte Getränk Blanc-Cassis zum offiziellen Getränk der Region. Was lag näher: Die Côte d’Or (Hauptstadt: Dijon) ist ein wichtiges Anbaugebiet für die Schwarze Johannisbeere, die Grundlage für den Cassis. Fortan wurde der Blanc-Cassis bei Empfängen im Rathaus ausgeschenkt. Der besagte Bürgermeister hieß Félix Kir.

Kir

Seine Idee ging um die Welt. Der „echte“ Kir wird klassisch mit dem Bourgogne Aligoté bereitet: Dazu gibt man etwa ein Zehntel Crème de Cassis . Royal wird er, wenn man statt Aligoté Champagne verwendet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Félix Kir übrigens Alterspräsident der Französischen Nationalversammlung und mit Konrad Adenauer und Ludwig Erhard ein Mitbegründer der deutsch-französischen Freundschaft. Dafür wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Wir vermuten, dass er darauf mit den deutschen Bundeskanzlern angestoßen hat – sicher mit einem Kir!

Und Sie? Mixen Sie sich doch einmal einen französischen Klassiker. Die Crème de Cassis vom Weingut Thevenot-Le Brun aus Marey les Fussey gibt es in der WeinSocietät.

Crème de Cassis


(Februar 2017)

Für uns probiert

Prickelnder Champagne vom Bürgermeister


Das mit dem Kir hatten wir gerade eben… Nun also - passend dazu - zwei famose Champagne-Empfehlungen: Die Revue du vin de France hat sie alle probiert und findet, Bürgermeister Eric Rodez aus Ambonnay kann nicht nur die Amtsgeschäfte im Ort bestens wahrnehmen – er macht zusammen mit seinem Sohn Mickaël auch großartige Champagne („en bio“ übrigens). Er sei „eine Bank“, findet das Magazin.

Der Brut blanc de blancs sei ein „cremiger Wein, dominiert von Brioche-Noten, Mokka und ein wenig Holz.“

Die Brut Cuvée des Grands Vintages begeistert die Juroren: „Diese Assemblage aus 2006er und 1988er Grundweinen (30% Chardonnay und 70 % Pinot noir) bietet eine aromatische Frische und eine lang anhaltende feine, pfiffige Note von Kreide.“

Es ist ganz einfach, diesen Geheimnissen des feinperligen Geschmacks auf die Spur zu kommen. Beide Champagne bekommen Sie bei uns in der WeinSocietät.


(Januar 2017)

Champagne

De retour


Rechtzeitig zu den Festtagen prickelt es wieder in den Gläsern. Der Champagne von Eric Rodez ist wieder da! Darauf stoßen wir gerne an - mit einem „verre de Champagne“ - natürlich von Eric Rodez!


(Januar 2017)

Geschenkidee

Wir geben Ihnen einen Korb!


Die Weihnachtswichtel waren in der Weinsocietät und haben fleißig Präsentkörbe gepackt!

Geschenkkorb


Sie haben die Wahl zwischen der Sekt- und der Rotwein-Variante, jeweils mit feinsten „Wine-meets-Chocolate“-Pralinen und einem Sektflaschen-Verschluss oder dem „Drop-Stop“ – das Ganze im dekorativen Weidenkörbchen. Das perfekte Geschenk für Genießer!


(Januar 2017)

WeihnachtsGeschenk

Das können Sie sich schenken!


Ein Taschentuch mit Monogramm, eine Krawatte, ein Schokoladen-Weihnachtsmann oder der x-te Bildband? Also wirklich – das geht doch origineller! Wie wär’s denn mit einem Weinabo von der WeinSocietät?

Mit dem Wein-Abonnement erhält der oder die Beschenkte jeden Monat zwei bis vier Weine. Darunter sind Neuheiten, regionale Spezialitäten oder Weine der Saison, sowie die eine oder andere Überraschung. Sie können das Wein-Abonnement für drei, sechs oder zwölf Monate verschenken.


(September 2016)

Neu in der WeinSocietät

Rümmelsheim liegt in den Tropen
- na ja - ein bisschen...


Kennen Sie Rümmelsheim? Das sollten Sie aber! Denn in dem Weinort an der Nahe – gleich vor den Toren von Bingen – machen Margit, Georg und Sohn Johannes Forster einen Weißburgunder, der es in sich hat:

Hellgold reckt und streckt er sich schon im Glas. Dann die Nahe-Nase: Noten von Aprikose, Zitrus und anderen tropischen Früchten bringen uns gen Süden, dazu ein wenig gelber Apfel. Und dann das „Finale furioso“ am Gaumen. Hier umarmt uns ein gehaltvoller, lebendiger Weißburgunder mit einem äußerst zarten Schmelz… und er ist lang!


(August 2016)

Angebot

Der doppelte Portugiese


Sommer. Sonne – Portugal im Glas! Ob zum Grillen, als spritziger Tropfen für einen Abend auf der Terrasse – der Vinho Verde passt dazu. Oder Sie mögen’s lieber ganz in rosé? Dann wird Sie der Rosado von Allgo begeistern. Und wenn Sie sich nicht entscheiden wollen, nehmen Sie doch einfach beide: jetzt zum sonnigen Preis von 9,90 €. Das ist Genuss hoch zwei! Gerne können Sie auch den Vinho Verde haben – für 4,90 €. Den Rosado von Allgo gibt’s für 6,50 €.

Portugal hoch zwei




(Juli 2016)

Bonnes vacances ! Schöne Ferien!

Schmeckt auch in der Provence!


Dass Riesling überall schmecken kann, hat Christian Bamberger schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und nun das: In der Provence sind erste „Beweisexemplare" aufgetaucht.

Riesling en Provence

Und - die Tester waren begeistert! Das Team der WeinSocietät wünscht Euch und Ihnen famose Sommerferien. Und nicht vergessen: Wir sind auch während der Ferien für Sie da!


(Mai 2016)

Nuevo en la WeinSocietät

Garantiert kein Etikettenschwindel!


Das ist ein Rotwein – das Etikett verrät es schon von Weitem. Die Macher der Bodega Pagos de Araiz in Olite haben sich das fein ausgedacht. Die Region Navarra im Norden Spaniens hat sich seit Jahren einen guten Namen gemacht für fruchtbetonte und moderne Alltagsweine. Wie man herausragenden Wein macht, wissen die Inhaber von Pagos de Araiz. In Rias Baixas betreiben sie bereits eines der besten Weingüter Spaniens.

Die Probe aufs Exempel: Schon in der Nase machen rote Beeren auf sich aufmerksam. Den Gaumen erfreut der rubinrote Wein mit Noten von Kirschen und Pflaumen. Diese klingen noch lange nach. Der 2014er Navarra aus Tempranillo und Garnacha ist ein formidabler Begleiter zu Fleisch, Serrano-Schinken und Gegrilltem.

Navarra 2014




(Dezember 2015)

Côte de Brouilly & Beaujolais Nouveau

… und da sind sie wieder!


Beaujolais nouveau

Le Beaujolais est de retour: In diesem Jahr war in Sachen Frankreich alles anders. So ist unser Beaujolais Nouveau im Dezember zu uns gekommen. Die Freunde des jungen Weines aus dem Beaujolais kommen aber richtig auf ihre Kosten. Der Wein ist großartig! Aus dem Herzen der Crus stammt er – vom Château Thivin aus Odenas – und ist genau genommen ein Beaujolais-Villages Nouveau. A votre santé !


Cuvée Zaccharie

Und auch wieder da: Der 2013er Côte de Brouilly „Cuvée Zaccharie“ vom Château Thivin. Den hat Frankreichs Top-Sommelier Olivier Poussier kürzlich für die Revue du vin de France probiert und findet:
„Das Ebenmaß dieser Cuvée beeindruckt uns. Sie ist voller Kraft und äußerst abgerundet. Ein Leckerbissen, der keinen Zweifel an seiner Herkunft, an seinem Terroir aufkommen lässt.“


(Dezember 2015)

WeinPräsente

Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten?


Na ja, noch nicht ganz, aber der 24.12. rückt näher! Für Sie und Ihr Unternehmen die Gelegenheit, Ihren Geschäftsfreunden, Kunden und Partnern ein famoses Dankeschön zu senden. Mit einem Wein-Präsent sorgen Sie garantiert für Freude und ein wunderschönes „Wein-Nachten“.

Und das schönste Geschenk machen wir Ihnen: Wir erledigen alles für Sie: die Beratung, die Weinauswahl, den Versand – Sie verraten uns nur, wen wir mit Ihrem Wein-Präsent erfreuen dürfen.

Sprechen Sie uns an – das Team der WeinSocietät sorgt für den famosen Weihnachtsgenuss bei Ihren Partnern und Kunden.


(November 2015)

WeinProbe

Das war ein Käse!


Ja, wirklich! Das war ein Käse – und dazu famose Weine! Die WeinSocietät und der Käseladen Leipziger 34 haben mal wieder aufgetischt – es war Zeit für die mittlerweile schon legendäre Probe Wein & Käse. Hier Impressionen: wenige Augenblicke vor dem ersten Käsegang – und vom schokoladigen Finale Furioso.

Wein und KäseWein und Käse


Na – auch Lust bekommen? Schauen Sie einfach auf unserer Seite unter Weinproben – da finden Sie die nächsten Termine.


(September 2015)

Neu in der WeinSocietät

Ein gewaltiges Stück Burgund
gleich beim Mittelpunkt der Welt


Die Weinkenner wissen: Chardonnay gehört nach Burgund. Basta! Basta? Mittlerweile ist die Rebsorte ohnehin fast auf der ganzen Weinwelt zuhause. In Burgund aber, schwören Genießer, gedeiht er am besten. Die Winzer Christian Collovray und Jean-Luc Terrier aus Davayé vor den Toren von Mâcon im burgundischen Süden zogen schon vor etlichen Jahren aus, um die Weinfreunde eines Besseren zu belehren: Der Süden – das war die Richtung – Languedoc.

Und nun ist es Julien Collovray, der Sohn von Christian: Er ist der Macher des 2014er Chardonnay „Les vignes de Julien“ im Languedoc, genauer – in Tal der Aude. Die Pyrenäen grüßen herüber, Perpignan – nach Angaben von Salvador Dali ist der Bahnhof der Stadt der Mittelpunkt der Welt – ist nicht weit. Und hier ein Chardonnay? Ja! Und was für einer: Sonne und der Lehm-Kalkboden tun ein Übriges.

Les Vignes de Julien

Heraus kommt ein durchweg eleganter, runder, frischer und feinfruchtiger, floraler Wein, der mit feinen Aromen von frischen Früchten verführt. Der Abgang – lang. Wie wäre es dazu mit mediterranen Köstlichkeiten. Und – ja – dieser Chardonnay passt sogar zum Fisch und zu Meeresfrüchten! Auf jeden Fall kann dieser Wein – wäre er ein Bahnreisender – von sich behaupten, er komme direkt vom Mittelpunkt der Welt.


Kühlschrankservice

Eine coole Sache


So ein Sekt schmeckt – aber nicht wirklich lauwarm. Der Rosé aus dem Süden ist schön gekühlt ein wahrer Genuss oder auch der Riesling mundet wohltemperiert am besten. In der WeinSocietät bekommen Sie viele (Schaum-) Weine gekühlt! Fragen Sie einfach – das ist wirklich eine „Coole Sache“!




(Juli 2015)

Nuevo en la WeinSociedad

Frische aus dem galizischen Sommer


Kein Zweifel – es ist Sommer! Noch nicht überzeugt? Dann müssen Sie diesen weißen Spanier aus dem Nordwesten Spaniens probieren: Der Albariño „Lagar de Cervera“ kommt als Teil der renommierten „La Rioja Alta“-Familie daher. Handlese ist hier in der bisweilen regenverwöhnten Region rund um Santiago de Compostela Pflicht. Doch pünktlich zur Lese ist es in Galizien warm und trocken.

Lagar de Cervera

Das Ergebnis ist grandios: ein komplexer Wein, voller Frische und Eleganz. Hellgelb in der Farbe erkennen wir grünliche Reflexe. Der Wein weht uns frisch geschnittenes Gras und Kräuter in die Nase. Am Gaumen erfreut er uns mit grünem Apfel und einer feinen Note von Melone. Dazu gesellen sich Ananas und Mango. Das ist wahrlich eine intensive Frucht!


(Juli 2015)

Nouveauté

„Sine sole nihil“ - Nichts geht ohne Sonne


Die Sonne kommt – bestimmt. Frankreichs Süden schickt sie uns direkt ins Glas. Im Château de Larzac in Pézenas im Languedoc haben sie’s mit der Sonne. Geschichte wird hier übrigens auch groß geschrieben. Das Anwesen wird dominiert von einem toskanisch inspirierten Château aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Weinkeller sind dagegen „up to date“ – vive le 21ème siècle. Ach ja – le soleil – das muss ja sein, denn nach dem Selbstverständnis der Weinmacher kann im Schatten nichts gedeihen.

Château de Larzac

Sie haben Recht: Der 2013er Sauvignon-Roussanne ist einfach unwiderstehlich fruchtig und frisch. Am Gaumen streichelt er uns lang anhaltend mit angenehmer Fülle und mit Noten von weißer Schokolade. Diese Entdeckung passt hervorragend zu hellem Fleisch, Gemüse oder cremigen Soßen.

Farbwechsel: Das Weingut überrascht mit einem feinen Roten. Der 2013er Syrah-Marselan (genau wie sein „weißer Bruder“ offiziell ein „Vin de Pays d'Oc“) ist eine Cuvée aus einer internationalen und einer regionalen Rebsorte. Das passt! Tiefrot fliegen uns frische rote und schwarze Früchte mit leichten Gewürz- und Lakritznoten in die Nase – und an den Gaumen.

Derart begeistert ruft uns nun der 2011er AOP Languedoc. Das ist eine klassische Cuvée aus Syrah und Grenache (kleiner Gruß von der Rhône), aber gepaart mit südfranzösischer Würze. Ein kräftiger Wein!


(Juli 2015)

SommerWein

„Lichtblick“ von der Nahe


Christian Bamberger ist immer wieder für Überraschungen gut. Seine Weine zählen seit Jahren zu den Lichtblicken der Nahe. Nun also ein Rosé, der genau so heißt. Der 2014er zeigt uns schon mit seiner fast rubinroten Farbe: „Ich bin kein ganz leichtes Früchtchen.“ Was Wunder – hier sind Cabernet Cortis, Cabernet Dorsa und Cabernet Sauvignon im Spiel. Klingt nach Bordeaux, ist aber Nahe – Schlossböckelheim, um es genau zu sagen.

Lichtblick 2014

Die Probe aufs Exempel: Die Farbe täuscht keineswegs, hier kommt ein kräftiger, feinwürziger Rosé daher. Im Glas riecht es nach Himbeere, Kirsche, Johannisbeere und Holunderblüten. Und dann am Gaumen: Frische, und vor allem Frucht. Der Sommer kann kommen! Einen „Lichtblick“ haben wir in der WeinSocietät schon.


(Juli 2015)

Neu in der WeinSocietät

Ein „Schafbock“ mit mineralischer Würze


Fragt man in Johannisberg nach „dem“ Riesling-Weingut, dann werden wohl die Allermeisten auf das Weingut Johannishof verwiesen. Recht so! Johannes Eser steht für feinste Riesling-Qualität – Jahr für Jahr. Der Riesling Mineral ist auch 2014 eine Bank.

Rüdesheimer Ramstein

Neu bei den Esers: ein Riesling aus der Weinbergslage Ramstein. Hat nichts mit einem Militärflughafen oder einer Musikband zu tun – das ist eine lange etwas in Vergessenheit geratene Lage oberhalb von Rüdesheim. Die wurde anno 1200 erstmals als „Ramestein“ erwähnt, was so viel bedeutet wie „Schafstein von Ramm“ Letzterer ist der Schafbock. Die Hanglage neigt sich mit 15 Prozent gen Süden. Die Reben stehen auf Lösslehmböden und Schiefer.

Im Glas wird schnell klar: Mit dem 2014er Rüdesheimer Ramstein haben die Esers ihre „Riesling-Schäflein ins Trockene“ gebracht. Der Wein besticht durch seine phantastische Frucht und eine feine mineralische Würze. Dieser „Schafbock“ macht – uff guud Frankfodderisch – „rischdisch Bock“!


(Mai 2015)
h1>Nuevo en la WeinSociedad

Das soll uns Spanisch vorkommen!


Na ja, Weltmeister werden die Spanier im Fußball in diesem Jahr nicht mehr… Titelverdächtig ist aber ein neuer Spanier im Aufgebot der WeinSocietät: Der Blanco Nieva ist ein lupenreiner Verdejo aus der Weinregion Rueda in Kastilien. Das Weingut Viñedos de Nieva wurde vor 25 Jahren gegründet. Die Idee: Die Weinbautradition in Nieva wiederbeleben.

Die Weinberge vor den Toren der Stadt Segovia – in rund 850 Metern über dem Meer – haben ein ganz besonderes Terroir – Sand und Kieselboden. Ausgerechnet die eher empfindliche Verdejo-Traube hat sich über die Jahrhunderte an das raue Klima der spanischen Hochebene angepasst. Die Ernte findet immer nachts statt, die Trauben werden sehr schnell verarbeitet.

Blanco Nieva

Das Ergebnis ist außergewöhnlich: ein komplexer Wein, voller Frische und Eleganz. Strohgelb in der Farbe erkennen wir grünliche Reflexe. Am Gaumen erfreut er uns mit grünem Apfel und einer feinen Note von frischen Kräutern: eine angenehme Frucht, gepaart mit einer feine Säure.


(März 2015)

Salon des Caves Particulières 2015

Von dichten Fruchtaromen und feiner Säure


Der „Salon des Caves Particulières“ in Strasbourg ist wie jedes Jahr ein Gradmesser für das beginnende Weinjahr. Wir waren kürzlich wieder im Elsass und können äußerst Erfreuliches berichten.

Kurze Reise zunächst an die südliche Rhône. Monsieur Gonnet von der Domaine Font de Michelle aus Bédarrides begrüßt uns gleich mit einem Schluck Côtes-du-Rhône. Der 2013er „Les Promesses“ macht den Namen „Die Versprechungen“ zum Programm: Eine schöne Frucht, gepaart mit Würznoten und dem Aroma von eingekochtem Obst. Keine Frage, wir sind sogleich in Frankreichs Süden angekommen.

Besuch bei der Domaine Font de Michelle

Dann folgt der 2012er Châteauneuf-du-Pape: Die Fruchtaromen kommen noch dichter daher. Man riecht die Sonne des Midi förmlich im Glas! Einen Hauch rustikaler, verwöhnt der Wein gleichsam den Gaumen. Wieder schöne Würzaromen, die Provence lässt grüßen – mit einem schönen, langen Abgang. Wir mögen eigentlich gar nicht weiterziehen…

Weiter zum Lokalmatador


Die Genuss-Tour erreicht die Lokalmatadoren: Die Domaine Spitz aus Blienschwiller beweist auch in diesem Jahr Heimstärke. Ihre Elsässer „Klassiker“, der 2013er Muscat und der 2013er Gewurztraminer, überzeugen durch ihre Frische und ihre Fruchtigkeit.

Besuch bei der Domaine Spitz



Ein leichtes und belebendes Gedicht ist der 2014er Auxerrois - den gibt es jetzt in der WeinSocietät!

Famoses von „Hibbdebach“ und „Dribbdebach“


Viel Freude machen die frischen 2014er Sauvignon blancs von der Loire. Besuch bei den Winzern von „Hibbdebach“ und „Dribbdebach“: Bruno Prieur von der Domaine de Saint Pierre präsentiert einen fabelhaft frischen Sancerre: grüner Apfel, ein Duft nach saftigem Gras und eine feine, nicht überbordende Säure. Ähnlich famose Weine zeigt Marc Deschamps aus Pouilly. Seine 2014er sind „eine Bank“. Er ist zweifellos ein Garant unter den Pouilly-Fumé-Winzern. Der „Tradition des Loges“ kommt mit einer schönen Mineralik und einer feinen Note von grünem Apfel daher. Etwas dichter noch fällt der Pouilly-Fumé aus der Lage „Les Champs de Cri“ aus. Ein Volltreffer mit einem schönen Frucht-Säure-Spiel!

Und so endet unser kleiner Rundgang durch Frankreich. Viele der famosen Weine gibt's demnächst bei uns in der WeinSocietät!


(Februar 2015)

Nuovo nella lista

Elegante Klassiker aus den Mauern
einer toskanischen Trutzburg


Wie eine Trutzburg erhebt sich das Castello della Paneretta über die umliegende Landschaft der Toskana. Seit vierhundert Jahren werden hier im Herzen des Chianti Classico, unweit des Städtchens Poggibonsi, Wein und Olivenöl produziert. Äußerst sehenswert ist der antike Weinkeller aus dem Jahr 1596.

Castello della Peneretta

Im Schloss legt man Wert auf Tradition, und so nimmt es nicht Wunder, dass die Weine des Castello della Paneretta den Typus des klassischen und ehrlichen Chiantis verkörpern. „Keine Experimente“ möchte man sagen, bleiben die Macher doch den Chianti-typischen Rebsorten Sangiovese und Canaiolo treu. Rebsorten wie Cabernet Sauvignon oder Merlot sucht man hier vergebens.

Der historische Weinkeller

Der Chianti Classico 2012 ist genau so, wie man sich einen Wein aus der Toskana vorstellt: saftig, elegant, mit einer schönen Länge. Nicht nur die Pasta freut sich da auf einen famosen Essensbegleiter.
Im Glas leuchtet jetzt ein intensives Granatrot – ein üppiges Bukett von reifen eingekochten Früchten erfreut uns beim Probieren des Chianti Classico Riserva 2010. Er ist ein wunderbarer Begleiter zu Wildgerichten, dunklem Fleisch oder Pasteten.


(Februar 2015)

Schön im Glas

Neu und wieder da!


Ja, in diesen Tagen kommen vor allem bedrückende Nachrichten von unseren Nachbarn „en France“. Wir versuchen – trotzdem – den Bogen zu spannen hin zum Genuss, zum Wein-Genuss: Die WeinSocietät freut sich über Rückkehrer und Neuzugänge:

Wieder da sind unser Freund aus Portugal, der
„Flor d'Allgo 2013“
und - „very british“ - der Südfranzose
„Advocate“ (Cabernet-Merlot) 2011 von der Domaine Saint Hilaire.

Die Equipe der WeinSocietät freut sich über folgende Neuzugänge:

2013 Bourgogne Pinot Noir, Domaine Gilles Bouton
2013 Saint-Chinian, Les Travers de Marceau, Domaine Rimbert (Languedoc)
2013 Gutsriesling, Weingut Bassermann-Jordan (Pfalz)
2010 Barbaresco Batu, Cantine Povero
2010 Terras do Po, Reserva, Ermelinda Freitas (Portugal)
2012 Quinta Mimosa, Palmela DOC (Portugal)

Vollen Genuss können Sie nun auch in halben Flaschen (0,375 l) erleben:
2011 Langhe Nebbiolo
2012 Faugères


(Oktober 2014)

Guide Hachette

Savoyardische Herzensangelegenheit


Wir haben für Sie im neuen „Guide Hachette 2015“ geblättert. In Savoyen finden wir Folgendes:

Domaine Charles Gonnet, Chignin 2013** (Coup de Coeur!)

Chignin 2013

„Die Familie Gonnet zeichnet verantwortlich für eine bemerkenswerte Cuvée, in der „alles ausgewogen ist“, wie Winzer Charles Gonnet sagt – sehr dosierte Eingriffe im Weinberg und im Keller ... Der Wein duftet sehr aromatisch nach gelben Früchten. Ausgewogen und gleichermaßen sehr ausdrucksstark, zeigt der Chignin am Gaumen Frische und Länge, getragen von einem ganz feinen Bitterton im Abgang.“

Und dann wollen wir den 2013er Chignin Bergeron nicht verschweigen. Dieser edle, trockene Weißwein von Charles Gonnet wird aus der Rebsorte Roussanne gemacht, die sonst nur an der Rhône zu finden ist. Der Wein besticht durch eine üppige Fülle und exotische Früchte an Gaumen und Nase.


(September 2014)

Leipziger Straßenfest 2014

Schön war's!


Ganz Bockenheim hat auf Frankfurts „kleiner Zeil“ gefeiert – und die WeinSocietät war natürlich mit dabei! Wie versprochen: Hier sind die schönsten Momente des Abends. Vielen Dank an alle, die dabei waren. Wir freuen uns auf 2015!


Stimmung im Hof

Zum Wohl!

Önologische Höchstleistungen

Auf ein Neues im nächsten Jahr




(Juni 2014)

Neu in der WeinSocietät

Hart am Wein: Leiner los!


Jürgen Leiner macht Bio-Wein – in Ilbesheim in der Pfalz. Das allein wäre noch keine echte Sensation. Doch Jürgen Leiner macht besondere, großartige Weine und folgt dabei im Grunde ganz einfachen „Zauberformeln“. Er sagt: „Wir wollen unsere Philosophie der Natur anpassen, nicht umgekehrt.“ Gut das! Und so sieht er seine Arbeit vor allem im Weinberg. Von übertriebenem Aktionismus im Keller hält er gar nichts. Heißt zusammengefasst: Für Jürgen Leiner ist Wein ein Naturprodukt. Und seine Persönlichkeit? Die kann man schmecken! Sein Motto: „Lebend(ig)e Weine“.

Sven Leiner im Weinberg

Die Probe aufs natürliche Exempel: Aus der Lage „Heißbühl“, uff pälzisch „Katzebosch“ genannt, kommt unser 2012er Grauburgunder. Die Lage gehört zu den wärmsten in Ilbesheim. Über dreißig Jahre alte Rebstöcke verleihen diesem Grauburgunder Kraft und Dichte. Cremig und schwer im Mund, doch trotz präsenter Phenole geht diesem Wein jegliche Bitterkeit ab. Ein Grauburgunder, der in seiner Wucht durchaus mit den Chardonnays aus dem Burgund mithalten kann. Goldgelb in der Farbe, erinnert er in der Nase an gelbe Äpfel, Mirabelle und Quitte. Am Gaumen gesellt sich die Nuss mit einer feinen Würze hinzu.

Wir probieren den Riesling 2012 vom Setzer-Berg. Der Weinberg entstand in der Zeit des Tertiärs. Auf dem „Setzer“ befinden sich sehr skelettreiche, humose Böden, die sich leicht erwärmen. Die Weine haben meist weniger Säure als vergleichbare Riesling-Lagen. Ein weiterer Vorteil der Lage: Die Riesling-Weine bekommen einen mineralischen und von innerer Dichte geprägten Körper. Der Wein präsentiert sich gold-gelb mit grünem Schimmer. An der Nase erinnert er an Pfirsich, Melone und Honig. Der Gaumen freut sich über Rosinen und Honig. Wir schmecken eine kraftvolle, reife Rieslingfrucht, die dabei gleichermaßen säurearm mit feinem Schmelz daherkommt.


(Juni 2014)

Besuch auf Madeira

Blumen, Meer und ein grandioser Wein


Madeira

Exotische Pflanzen, Blumen, ringsherum Meer – mittendrin unglaubliche Landschaften, unzählige Tunnel – und ein Wein, DER Wein: Madeira.

Wir sind auf der Blumeninsel unterwegs. Das PS-schwache Auto aus Rüsselsheim quält sich wieder und wieder steile Straßen hinauf – und auch wieder hinunter. Unser Ziel liegt etwas versteckt in einem (wahrscheinlich dem einzigen) Gewerbegebiet der Insel im Atlantik, im Osten der Hauptstadt Funchal. Beschilderung – Fehlanzeige. Eine Straße oder Hausnummer gibt es auch nicht. Doch dann – unser Auto kriecht mit 30 Stundenkilometern einen Hang hinauf – da ist es!

Justion's Madeira

Justino’s. Im Augenwinkel beißt sich das Schild fest. Hier also kommt er her – „unser“ Madeira. Doch, was hat es mit diesem beinahe mythischen Getränk auf sich? Am Anfang war – so die Legende – der Zufall. Nachdem der Gärprozess – ähnlich wie beim Portwein – der besseren Haltbarkeit wegen mit Branntwein gestoppt wurde, stellten Seeleute fest, dass der Wein nach dem Transport durch die Tropen den Geschmack äußerst positiv veränderte. Fortan machten die erlesenen Weine die Schiffsreise in die portugiesischen Überseeprovinzen in kleinen Fässern, den Torna viagem. Das unterstützte den Reifungsprozess, die so genannte Madeirisierung. Heutzutage wird diese Schiffsreise ersetzt durch eine drei- bis fünfmonatige Lagerung bei 45 bis 75°C.

Die „Reserve“-Weine werden aus einer Mischung lokaler roter Traubensorten erzeugt. Hauptbestandteil ist die Tinta Negra. Anders ist das bei den Jahrgangs-Madeiras. Sie bestehen meist aus der roten Rebsorte Negra Mole und aus den weißen Rebsorten Verdelho, Sercial, Boal und Malvasía.

Madeira-Reben

1870 gegründet, zählt Vinhos Justino Henriques zu den ältesten Madeirahäusern. Hier legt man Wert auf Tradition. Alle Weine reifen mindestens fünf Jahre im Fass, bevor sie gefüllt werden.

Justino's

Ein grandioses Quartett gibt es in heimischen Gefilden – in der WeinSocietät:
Fine Dry 19 % Vol. 0,75 l - € 12,90
Fine Dry Reserve – 5 Jahre 19 % Vol. 0,75 l - € 17,50
Fine Rich Old Reserve – 10 Jahre 19 % Vol. 0,75 l - € 28,50
Sweet Old Reserve – 10 Jahre 19 % Vol. 0,75 l € - 28,50


Steilküste Madeira


Derart informiert kehren wir heim, lassen unser Vehikel aus Hessen zurück mit seinen 45 PS. Der frühmorgendliche Start von einer der – bis heute – abenteuerlichsten Startbahnen glückt. A deus, Madeira!

Sonnenuntergang Madeira

Gleich streicht der Atlantik wieder unsere Sinne.


(März 2014)

ProWein 2014

Die Welt zu Gast im Glas


Einmal im Jahr ist Düsseldorf internationale Wein-Hauptstadt. Für vier Tage öffnet die ProWein ihre Pforten für Winzer, Händler und das geneigte Fachpublikum. Auch wir waren da. Rundgang:

1. Teil: Von zwei Lehrern, die Weine zu Bestnoten bringen
Wir müssen erst einmal ein wenig suchen. Etwas abseits – aber mit herrlichem Blick über die ganze Messehalle – ist der Stand des Weinguts Les Chemins de Bassac zu finden. Isabelle und Remy Ducellier lassen es sich nicht nehmen, Jahr für Jahr persönlich vorbeizuschauen und ihre Vins Pays des Côtes de Thongue aus dem Languedoc zu präsentieren.

Isabelle und Remy Ducellier

Die beiden ehemaligen Lehrer bringen nunmehr ihre Weine zu Bestnoten. Die Ducelliers waren beide Geschichtslehrer, so nimmt es nicht Wunder, dass sie auch häufiger „en Allemagne“ anzutreffen sind. „Trier fasziniert mich sehr,“ sagt Remy Ducellier. „Über 2 000 Jahre Geschichte in einer Stadt – großartig!“ Sehr angenehm überrascht haben ihn auch der Rieslinge von der Mosel – von wegen nur süß und lieblich…
Wir probieren: Schön kräftig und würzig, mit der Sonne des Südens zeigt sich der 2012er Isa. Noch etwas dichter, mit dem Geschmack von eingekochtem Obst, ist die 2008er Cuvée Camille Léonie.

2. Teil: „Schäufele“, Sonne und Käsekuchen
Der Weinreise zweiter Teil führt nach Baden, genauer: an den Kaiserstuhl. Regina und Thomas Rinker leiten in Endingen seit vielen Jahren die Geschicke des Weinguts Knab. Vor dem Flüssigen kommt das Feste: Regina Rinker kredenzt „Schäufele“. Für den Beobachter mag es bloß eine Scheibe Brot mit einer etwas dickeren Scheibe Schinken sein – am Gaumen ist es schlicht ein Traum.
Dann die Weine: Die stets verwöhnende badische Sonne hat dem 2013er Jahrgang ganz offensichtlich eine bisweilen markante Säure mit in die Flasche geschienen. Das kann schon der Weißburgunder Kabinett nicht leugnen. Eine klare Frucht, Frische, gepaart mit eben jener Säure, die aber hier gut passt. Ein Säure-Schäufele oben drauf legt der Grauburgunder Kabinett. Sehr spritzig – da darf man mit dem Trinken durchaus noch ein klein wenig warten.
Wie gut, dass es da heute auch die Spätlesen gibt: Der 2013er Weißburgunder kommt schön cremig daher, erfreut dem Gaumen mit fruchtiger Frische. Ganz ähnlich die Grauburgunder Spätlese: Sie schmeckt noch etwas üppiger.
Zum grandiosen Schluss serviert uns Regina Rinker eine Weißburgunder Auslese mit „dem weltbestem Käsekuchen“. Der stammt aus Freiburg, und der Urheber heißt Stefan. Sie hat Recht: Die Mischung Käsekuchen-Auslese ist wunderbar! Es muss eine Art badische Fügung sein: Wenige Tage später entdecken wir Stefans Käsekuchen in Frankfurt. Jeden Freitag wird er auf dem Markt am Friedberger Platz im Nordend verkauft. Die Knab'sche Weißburgunder-Auslese leider (noch) nicht…

3. Teil: Le Midi feminin
Die Düsseldorfer Weinreise führt im dritten Teil gen Südfrankreich. Am Stand der Domaine la Fourmone begrüßt uns geballte Frauenpower. Madame Combe und ihre Mitarbeiterin strecken uns ein ebenso herzliches wie selbstbewusstes Lächeln entgegen: „Voulez-vous déguster ?“ – Avec plaisir !

Domaine la Fourmone

Und das ist hier nicht eine bloße Höflichkeitsformel. Die Appellationen Vacqueyras und Gigondas sind die direkten Nachbarn des Châteauneuf-du-Pape. Verstecken braucht sich hier also niemand! Das zeigt die Probe aufs rote Exempel:
Der 2011er Vacqueyras Le Poète besticht durch seine Frische. Er duftet fein nach Waldbeeren, gepaart mit einem Hauch Pfeffer. Sein „Bruder“, der Vacqueyras Les Ceps d’Or aus dem Jahrgang 2010 kommt etwas kräftiger daher, mit mehr Tannin.
Die südliche Rhône in ihren Glanz – da will der 2011er Gigondas Fauquet nicht hintan stehen. Ein kräftiger, mineralischer Wein, dessen Frucht noch etwas zurückgesetzt wirkt. Der Gigondas Le Secret aus dem gleichen Jahrgang hat eine markante Frucht, Säure und Tannine liegen im mittleren Bereich. Er kommt uns sehr ausgewogen vor, gleichwohl darf er noch ein wenig lagern.

Fortsetzung folgt...


(März 2014)

Neu in der Weinsocietät

Wir sorgen für Gesprächs-„Stöffche“


Wir gehen fremd - und werden der Traube abhold. Sie wollen ihn - nun gibt es hochwertigen Apfelwein aus biologischem Anbau in der WeinSocietät. Andreas Schneider vom Obsthof Schneider versorgt uns ab sofort mit dem „Stöffche“. Probieren Sie „Schneiders Schoppen“, Goldparmäne „Alte Bäume“ und den sehr schön trockenen Perlwein von der Ananasrenette. Ab damit ins „Gerippte“!


Neu in der Weinsocietät

Dafür muss man den Franken danken!


Der Ausflug nach Volkach in Franken hat sich gelohnt: Wir haben - nicht nur für die Sommertage - einen vorzüglichen 2012er Müller-Thurgau entdeckt. Gemacht wird er im Schloss Hallburg. Das gehört dem Grafen von Schönborn. Den kennen Sie bisher vor allem als Urheber feinster Rheingauer Rieslinge. Der Stammsitz der Grafen ist aber in Volkach.

Der Gutswein duftet nach frischen Himbeeren, englischen Drops und Wildkräutern. (Februar 2014)

Guide Hachette 2014

Coup de coeur: Feuerstein und Honig


Wir haben für Sie wieder im „Guide Hachette 2014“ geblättert. In Savoyen finden wir einen weiteren „unserer“ Weine mit Bestnote!:

2012 Chignin, Domaine Gonnet


Etikett Chignin

„Das Weingut entwickelt sich beständig weiter und stellt hier einen in jeder Hinsicht außergewöhnlichen „Jacquère“ vor. Véronique (und Charles) Gonnet wollen ganz bewusst terroir-betonte Weine machen. … Das ergibt einen 2012er mit einem komplexen und eleganten Duft nach Feuerstein und Mandeln mit einer leichten Honignote. Am Gaumen ist er üppig, rund und lang im Abgang – mit einer kleinen mineralischen Note. Ein teuflisch verführerischer Wein, ein echter Typ und sehr ausgewogen – zu trinken zu einem Süßwasserfisch, etwa einem Karpfen mit Mandeln.“


Guide Hachette 2014

Coup de coeur: Der „Gott“ der Appellation


Wir haben für Sie weiter im „Guide Hachette 2014“ geblättert. Im Mâconnais finden wir einen weiteren „unserer“ Weine mit Bestnote!:

2011 Pouilly-Fuissé, „Vieilles Vignes“, Dom. des Deux Roches


Pouilly-Fuissé

„Kommt man nach Davayé, so kann man am Ortseingang das Weingut eigentlich nicht übersehen. … Der Pouilly-Fuissé 2011 ist einer der schönsten Weine seines Jahrgangs. Das Gold ist leuchtend. Das komplexe Bukett erinnert an reife Früchte und Akazienhonig, unterstrichen von einer leichten Holznote. Am Gaumen ist der Wein gehaltvoll und seidig, er erinnert an Gewürznoten und Lakritz. Dieser Pouilly-Fuissé ist ein „Gott“ der Appellation – er findet seinen Platz auf Ihren Festtafeln, etwa an Weihnachten.“
... und ist bei uns in der WeinSocietät erhältlich!


Guide Hachette 2014

Coup de coeur: Das Geheimnis der Konstanz


Wir haben für Sie im „Guide Hachette 2014“ geblättert. Im Beaujolais finden wir einen „unserer“ Weine mit Bestnote!:

2011 Côte de Brouilly, „Cuvée Zaccharie“, Château Thivin


Côte de Brouilly

„Die Ursprünge des Château Thivin reichen bis zu den Majestäten von Beaujeu zurück. … Claude Geoffray zögert nicht, ambitionierte Cuvées wie diese zu machen. Sie ist eine Hommage an Zaccharie Geoffray, der das Weingut 1877 mit ganzen zwei Hektar Weinbergen erwarb. Schon im vergangenen Jahr war dieser Wein (Jahrgang 2010) ein „Coup de Coeur“ – so auch in diesem Jahr der 2011er. Das Geheimnis dieser Konstanz? Alte Reben und ein neun Monate währender Ausbau im neuen Holzfass. Das verleiht ihm eine schöne Nase von Röstaromen und Getoastetem. Er ist rund und reif am Gaumen, harmonisch und körperreich. Ein gehaltvoller Wein, für die Lagerung geeignet (zwei bis fünf Jahre).“
... und ist bei uns in der WeinSocietät erhältlich!


(Januar 2014)

"Relaunch"

Neues Jahr - na Logo!


Das neue Logo

Das fängt ja gut an: Zum neuen Jahr kommt die WeinSocietät mit einem neuen Logo daher. Schauen Sie mal - wir hoffen, es gefällt Ihnen. Was bleibt - das sind die famosen Weine, die Sie bei uns bekommen!


(November 2013)

Le Beaujolais Nouveau est arrivé

… und da ist er wieder!


Das Château Thivin

Die Freunde des jungen Weines aus dem Beaujolais werden sich den Tag in diesem Jahr im Kalender schon angestrichen haben. Alljährlich heißt es am dritten Donnerstag in November: „Le Beaujolais Nouveau est arrivé“. In der WeinSocietät ist er eingetroffen, der 2013er! Aus dem Herzen der Crus stammt er – vom Château Thivin. A votre santé !


(September 2013)

Novo

Bem-vindo à Weinsocietät !


Wir begrüßen zwei kräftige rote Portugiesen in der WeinSocietät. Die beiden Weine stammen aus der Region Dao. Gestatten:

Flordallgo tintoAllgo tinto


Der 2011er Flordallgo tinto aus den Weinbergen von Silgueiros schmeichelt der Nase. Am Gaumen entfaltet er dezente Kirsch- und Veilchenaromen. Der Eine oder Andrere mag ihn für einen Franzosen halten, doch er ist gemacht aus den autochtonen portugiesischen Rebsorten Jaen, Touriga und Trincadeira. Die Cuvée rundet der Tempranillo ab.

Sein etwas kräftigerer „Bruder“ ist der 2011er Allgo tinto. Auch er kommt aus den Weinbergen von Silgueiros. Der dunkle, violette Wein erfreut durch seine mineralische Note. Hier dominiert die Rebsorte Touriga aus alten Weinbergen.


(Juni 2013)

Besuch in Savoyen

Postkartenwetter, ein Marathon-Mann
und die Gipfel des Wein-Genusses


Blauer Himmel, kein Wölkchen am Himmel von Savoyen – das Dörfchen Chignin im Tal der Isère – gut 15 Kilometer von Chambéry entfernt – sonnt sich im Postkartenwetter. Die Straße führt steil nach oben – die Tempo-30-Schilder machen uns Schmunzeln. Mehr geht bei den vielen Kurven auch gar nicht. Mitten im Ort halten wir an, steigen aus und schon begrüßt uns ein sportlich gekleideter Mann mit einem „Bonjour!“

Chignin

Charles Gonnet ist um die Fünfzig, läuft gerne Marathon, erklimmt die Berge auf Skiern und ist vor allem Winzer. Seine Dynamik ist ansteckend, und keine fünf Minuten später sind wir auf dem Weg in die Weinberge oberhalb des Ortes – mit seinem Lieferwagen allerdings. Diesen parkt er auf einem Feldweg, der beunruhigend steil bergab führt. „Der Wagen hat gute Bremsen“, meint Charles Gonnet augenzwinkernd.

Charles Gonnet

Die Aussicht ist grandios! Wer kann schon von seinen Weinbergen auf 3000er-Berggipfel schauen? Im Schutze einer hinter uns steil aufragenden Felswand wächst der Chignin-Bergeron. Mit insgesamt nicht einmal 3.000 Hektolitern ist der Wein eine echte Rarität. Die Rebsorte Roussanne findet man ansonsten eigentlich in den Weißweinen von der südlichen Rhône. Wie die goldfarbenen Weine mit dem Duft und den Aromen von Zitronengras, Magnolien, Aprikose und Pfirsich hierherkamen, weiß niemand so ganz genau zu sagen.

Der Wein – das stellen wir wenig später im Probierkeller der Domaine Gonnet fest – schmeckt betörend, und das liegt nicht am freundlichen Lächeln von Charles Gonnet. Der 2012er Chignon-Bergeron kommt mit einer kräftigen Frucht daher, und ja – Zitronengras, Aprikose!

Unterhalb der Chignin-Bergeron-Weinberge sonnt sich der Jacquère. Die Rebsorte gibt es fast nur in Savoyen. Sie ist die Traube der französischen Alpen-Region und liefert den Wein, der im Ort kurz und hervorragend Chignin heißt. Leicht, fruchtig, trocken, wenig Säure mit einem Hauch von Pampelmuse – und ein idealer Begleiter zum Spargel. Diese Idee findet Charles Gonnet „très intéressant“ – Savoyen sei ja nicht unbedingt eine Region für das königliche Gemüse. Er verspricht, diese Probe aufs Exempel alsbald zu machen.

Im Weinberg bei Chignin

Der skiwandernde Marathonläufer fordert eine gewisse Ausdauer ein: Im Glas finden wir jetzt die 2012er Roussette de Savoie. Sie ist deutlich kräftiger als der Chignin und kitzelt den Gaumen mit einer feinen spritzigen Säure. „Da darf man schon mal einen Käse dazu essen – und davon haben wir hier ja reichlich!“ merkt Charles Gonnet nicht ohne Stolz an: Abondance, Reblochon, Beaufort, Tomme de Savoie oder der Tome des Bauges (trotz eines scheinbar fehlenden „M“ mangelt es dem kräftigen Gruyère-Käse keineswegs an Geschmmmack.)

Bevor uns das Wasser ob des Käses im Munde allzu sehr zusammenlaufen kann, beweist uns Monsieur Gonnet, dass es in Savoyen auch hervorragenden Rotwein gibt. Leicht, fruchtig, dünn? Von wegen! Die 2012er Mondeuse kommt mit einer kräftigen, leicht pfeffrigen Würznote daher, ist trotz ihrer Jugend trinkreif, kann aber ebenso gut einige Jahre lagern. Zuhause ist die Rebsorte in Savoyen – möglicherweise schon seit der Römerzeit. Doch auch Kalifornien wurden einige Hektar Rebfläche gesichtet. Bei den Gonnets gehört die Mondeuse seit Generationen zum „Inventar“ im Weinberg.

Charles Gonnet und sein Chignin-Bergeron

Nach einem kurzen Rundgang durch die Keller endet unser kleiner önologischer Savoyen-Marathon bei Charles Gonnet. Der blickt plötzlich streng gen Himmel. „Sowas“, ereifert er sich, „da ist doch glatt eine Wolke am Himmel.“ Dann lächelt er verschmitzt: „Na ja, eigentlich sehen Postkarten mit ein paar Wölkchen am Himmel ohnehin besser aus.“


WeinSocietät im Netz

Immer ganz nah dran


facebook

Wer immer ganz zeitnah, auf dem neuesten Stand sein will, der findet uns auf facebook:
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Dort gibt es alle Termine, Veranstaltungen, Reiseberichte und aktuelle Verkostungsberichte unseres Teams.


(Mai 2013)

Neu in der Weinsocietät

Edition Genuss


Kürzlich war Volker Schmitt bei uns zu Gast. Mit ihm haben wir einen Grauburgunder „Edition WeinSocietät“ in der Literflasche kreiert.

Edition WeinSocietät

Der famose Schoppen mit dem Duft von frisch gepflückten Birnen, Honigmelone und Mandelblüten ist ab sofort bei uns zu haben... und Sie können ihn probieren!


(April 2013)

Novo à Weinsocietät

Portugal in rosé


Der Sommer kommt bestimmt! Passend dazu gibt es aus Portugal den 2012er "ALLGÓ Rosé"
Vinho Rosé – DÃO/Portugal
Rebsorte: Touriga Nacional, Alfrocheiro

Ein spritziger Wein mit dem Duft und Geschmack von frischer Erdbeere und roter Johannisbeere - mit einem mineralischen Ausklang.


(März 2013)

salon de vin

Strasbourg 2013

Besuch beim Burgunder von der Loire


Die von außen eher ältlich und unscheinbar anmutende Messehalle lässt nicht unbedingt vermuten, dass drinnen „toute la France“ im Glas zu finden ist. Der „Salon des Vins des Vignerons indépendants“ in Strasbourg ist wie jedes Jahr ein Gradmesser für das beginnende Weinjahr. Wir waren im Elsass und können sehr Erfreuliches berichten. Unser Messerundgang beginnt im Herzen Frankreichs – bei einem Winzer, dessen Weine in Burgund wachsen, aber zu den berühmtesten Gewächsen der Loire zählen.

Marc Deschamps aus Pouilly-sur-Loire

Marc Deschamps aus Pouilly-sur-Loire ist trotz der Messe-Hektik die Ruhe selbst. Das kann er auch sein, denn seine Weine sind auch in diesem Jahr „eine Bank“. Er ist zweifellos ein Garant unter den Pouilly-Fumé-Winzern. Kurios: Pouilly-sur-Loire gehört verwaltungstechnisch zur Region Burgund, die Weine jedoch sind keine „Bourgogne“, sondern gehören zur Loire. Der 2012er kommt etwas mineralischer, etwas trockener am Gaumen und mit einer soliden Säure daher.

Viele Generationen lang war sein Weingut im Besitz der Familie Figeat, zuletzt unter der Leitung von Paul Figeat, dem langjährigen Bürgermeister von Pouilly-sur-Loire. Marc Deschamps und Monsieur Figeat arbeiteten über ein Jahrzehnt zusammen, pflegten die Weinberge und diskutierten über die Weinbereitung. Nachdem Paul Figeat 1991 viel zu früh starb, kaufte Marc Deschamps die Domaine aus seinem Nachlass. Seit dieser Zeit hat er die Technik modernisiert und weitere Weinberge in Spitzenlagen hinzugekauft. Die Domaine besitzt heute sieben Hektar Weinberge, die sich alle in dem legendären Weiler „Les Loges“, am Ufer der Loire befinden. Etwa die Hälfte der Weinberge ist mit alten Reben aus der Chasselas-Traube bepflanzt, die andere Hälfte mit Sauvignon Blanc. Aus ihnen werden die Weine für die Appellation „Pouilly-sur-Loire“ gekeltert.

Marc Deschamps präsentiert uns zum guten Schluss ein kleines „Schätzlein“: seinen Crémant aus der Chasselas-Traube (in Deutschland: Gutedel). Ein wunderbar leichter, trockener Schaumwein mit feinen Aromen von Zitrusfrüchten und Quitte. Eine Premiere, wir hatten noch nie etwas Prickelndes aus dieser Rebsorte getrunken.


(März 2013)

Ausgezeichnet

Feinperlige Spitzen von der Loire


Eigentlich wussten wir ja schon, dass die Sekte und Crémants von Bouvet-Ladubay etwas ganz Besonderes sind. Hier kommt nun die Bestätigung aus berufenen Mündern – gleich mehrfach: Der „Falstaff“ (Februar 2013) vergibt dem Saumur „Tresor“ Rosé Brut 91 von 100 Punkten und notiert:

Trésor rosé

„Luxus pur. Feine Perlage, helles Rose, orange Reflexe. Noten nach dezenter Himbeere, Preiselbeere und Roter Johannisbeere. Am Gaumen feine Kohlensäure. große aromatische Dichte und ein langer, animierender Abgang. Erzeugt absolutes Verlangen nach mehr, gut allein zu trinken. aber auch zu allen Desserts mit roten Beeren und Seafood.“

Markus Del Monego (Bester Sommelier der Welt 1998) und Andreas Larsson (Bester Sommelier der Welt 2007) haben Schaumweine aus Saumur verkostet und in der Online-Zeitschrift „Tasted“ (www.tastedjournal.com) bewertet. Hier ihre Notizen:

2008 Saumur, "Taille Princesse de Dépardieu", 90 Punkte (v. 100)

Dépardieu und seine

Helle, leicht strohgelbe Farbe mit leichtem Grünton, feine Perlage. Komplex an der Nase: gelbe Früchte und geröstete Nüsse, Brioche. Sehr komplex und cremig am Gaumen.

2010 „Saphir” brut, Saumur Mousseux 2010, 89 Punkte

Saumur 2010 Saphir

Helles strohgelb, An der Nase feine Zitrusnoten, grüner Apfel und mineralische Töne. Diskrete Röstaromen, Brioche und feine gelbe Früchte. Frische Struktur, junge (Zitrus-) Früchte. Am Gaumen elegante Röstnoten. Ein cremiger und recht langer Abgang.

2009 “Trésor” brut, Saumur Mousseux, 88 Punkte

Trésor blanc

Helles Strohgelb. Leichte Holz- und Röstnoten an der Nase, Nüsse, Pfirsich- und Zitrusaromen. Am Gaumen trocken und frisch mit feiner Perlage, auch hier Röstaromen und Noten von Zitrusfrüchten, sehr ausgewogen und lang im Abgang.


(Dezember 2012)

Nouveauté

Prickelnder Begleiter


Weiß wie seine Frische und Eleganz – weiß wie der Chardonnay, aus dem dieser Champagne gemacht ist: In der WeinSocietät finden Sie diesen prickelnden Schatz aus der Champagne. Schnuppern Sie mal: Feine Noten von weißen Blumen, zarter Vanille und Zitrusfrüchten steigen aus tausenden feiner Bläschen.

Beaumes-de-Venise 2010

Als Apéritif, zum Anstoßen auf das Wahre, Schöne und Gute in 2013 – oder etwa zu Meeresfrüchten und Fisch in der Folie gebacken – der Champagne von Didier Savry aus dem Süden von Epernay ist der ideale Begleiter.


(Oktober 2012)

"Coup de Coeur" - Guide Hachette 2013

Feuchte Steine, Frucht und Kalbsbraten


Wir haben für Sie im „Guide Hachette 2013“ geblättert. An der Rhône finden wir einen "unserer" Weine mit Bestnote!:

Domaine de Durban, Beaumes de Venise 2010, vieilles vignes rge.**

Beaumes-de-Venise 2010

„Rund 50 Jahre alte Weinberge, bepflanzt mit Grenache, Syrah und Mourvèdre – über der Ortslage von Beaumes-de-Venise – haben zur ‚Geburt‘ dieses großartigen 2010ers beigetragen. Im Glas zeigt sich der Wein purpurfarben, mit violetten Reflexen. An der Nase zeigt der Wein eine mineralische Note, die an feuchte Steine erinnert. Begleitet wird der Duft von warmen Fruchtnoten. Am Gaumen besticht der Tropfen durch seine Finesse, seine verführerische abgerundete Kraft. Im sehr langen Abgang offenbart der Beaumes-de-Venise von der Domaine de Durban einen feinen und zarten Bitterton. Schon jetzt sehr harmonisch, kann dieser Wein getrost zwei oder drei Jahre im Keller lagern und reifen. Dann ist er ein idealer Begleiter für einen Kalbsbraten mit Waldpilzen.“


(Oktober 2012)

Neues aus dem Weinberg

Wenn das Wildschwein die Sau raus lässt


Auf den Hund gekommen

Wildschweine fressen jedes Jahr mehr Weinberge leer - das Schwein mag Wein! Unsereiner hat für dieses gourmethafte Verhalten der Tiere wohl wenig Verständnis.

Doch warum wird das Schwein zum Weinfreund? Ursachen sind, neben der stetig hohen und steigenden Population, dass dieses Jahr weniger Eicheln für die Tiere zur Verfügung stehen und nun der Weinberg als ideales Buffet für das herbstliche Fettanfressen herhalten muss. Manch ein Winzer verbucht Ernteeinbußen von bis zu 30 Prozent.

Beim Weingut Bachmann-Greulich schmerzt der Verlust jeder Beere. Verständlich bei einer Gesamtproduktion von maximal 2500 Flaschen ihres Spitzen-Rieslings. Schon im zweiten Jahr haben die Jungwinzer aus Lorch im Rheingau mit der ungewollten Futtergabe zu kämpfen. Da hilft es auch nichts, wenn die Jäger eine Verdopplung der Abschussquote anstreben. Der Schaden ist verursacht, die Wildschweine gestärkt und Weinliebhaber und Winzer um etliche Flaschen dieses besonderen Tropfens ärmer.

Man wusste bislang zwar, dass Schweine schlaue Tiere sind, aber als Gourmets waren sie nicht wirklich bekannt. Zumindest die wilden Exemplare haben kulinarische Stilsicherheit bei der Auswahl des Weinbergs bewiesen, auch wenn man es ihnen im Falle Bachmann-Greulich nicht so recht gönnen mag.


(Oktober 2012)

„Feinschmecker“

Der Laden ohne Chichi,
der perfekt nach Bockenheim passt


Der „Feinschmecker“ muss es wissen: Die WeinSocietät gehört zu den 600 besten Weinläden in Deutschland! Darüber freuen wir uns sehr. Lesen Sie hier, was der „Feinschmecker“ über die WeinSocietät schreibt:

Die <i>WeinSocietät</i> gehört zu den 600 besten Weinläden Deutschlands

„Dieses Geschäft passt perfekt in den ebenso studentisch wie multikulturell geprägten Stadtteil Bockenheim: Es verzichtet auf jede Art von Chichi und jede Form falscher Vornehmheit …, führt viele Tropfen unter 10 Euro, aber auch ein paar Berühmtheiten aus dem Burgund und dem Bordelais, etwa Corton-Charlemagne, Chambertin oder Montrachet …

Zum Probieren gibt es nur wenige Weine, dafür kann man sich alle nach Hause liefern lassen. Ein- bis zweimal im Monat finden Themenabende statt. Eine kleine Auswahl gehobener Feinkost rundet das Sortiment ab.“


(September 2012)

Guide Hachette 2012

Verführerisches von den Tempelrittern


Wir haben für Sie wieder im „Guide Hachette 2012“ geblättert. In der Provence finden wir Folgendes:

Château Petit Sonnailler 2009, rouge*

Die Weine des Château Petit Sonnailler

In einer ehemaligen Niederlassung der Tempelritter ist das Château Petit Sonnailler auf einem Kalkstein-Plateau gelegen. Hier kann man diesen schönen Rotwein probieren, der aus Cabernet-Sauvignon, Grenache und Syrah gemacht wird. Es ist ein kräftiger und ausdrucksstarker Wein, sehr aromatisch (Leder, Sträucher, rote eingekochte Früchte, Kräuter). Er passt perfekt zu Wild. Auch der Rosé gefällt uns mit seiner Nase von Ananas, Pfirsich und Birne und seinem kräftigen Gaumen.

… uns gefällt der 2009er ebenfalls – und deshalb bekommen Sie diesen famosen Wein in der WeinSocietät. Übrigens: auch die Rosé sind großartig!


(August 2012)

Guide Hachette 2012

Eine Jury verliebt sich
in eine Sinfonie aus exotischen Früchten


Wir haben für Sie im neuen „Guide Hachette 2012“ geblättert. An der Loire finden wir Folgendes:
COUP DE CŒUR : Domaine de St. Pierre – Sancerre blanc 2010**
"Thierry und Bruno Prieur sind mit beeindruckender Regelmäßigkeit im Guide Hachette vertreten. Das unterstreicht die Qualität ihrer Weine. In diesem Jahr haben sie eine weitere Hürde genommen und gleich zwei „Coups de Coeur“ erlangt.


Sancerre blanc 2010

Dieser 2010er zeigt eine außergewöhnliche Aromatik: Noten von exotischen Früchten, Grapefruit und Quitte. Und diese Noten spürt man gleichermaßen am Gaumen! Der Wein öffnet sich mit einem Crescendo zu einer Sinfonie aus Frische und Mineralität basierend auf Frucht – mit einem sehr langen Finale. „Köstlich und mitreißend“, fasste ein Mitglied der Jury zusammen.

Die 'Cuvée Maréchal Prieur' blanc 2009, blassgoldenen Farbe mit grünen Reflexen, zeigt an der Nase ein feines Bukett von weißem Pfirsich, Zitrusfrüchten und Feuerstein, vermischt mit dezenten Holznoten. Kraft, Dichte, Länge … Das ist ein Wein von großer Klasse, denn man schon jetzt, aber auch gut in zwei Jahren genießen kann. Auch er bekommt zwei Sterne."



(August 2012)

Guide Hachette 2012

Sanftheit, Kraft und Länge


Wir haben für Sie im neuen „Guide Hachette 2012“ geblättert. Unter den Châteauneuf-du-Pape finden wir Folgendes:

Etikett Cuvée Etienne Gonnet

Domaine Font de Michelle – Châteauneuf-du-Pape 2009
"Cuvée Tradition" und "Cuvée Etienne Gonnet"*

„Die Familie Gonnet ist in Bédarrides zuhause, ganz in der Nähe von Châteauneuf-du-Pape. Etienne Gonnet hat das Weingut 1950 gegründet. Seine Söhne Jean und Michel haben die Domaine weiterentwickelt. Vor einem Jahr haben die Gonnets auf biologischen Weinbau umgestellt.

Die Jury hat zwei ihrer Cuvées ausgewählt. Beide bestehen vor allem aus Grenache, hinzu kommen Syrah und Mourvèdre. Bei der „Cuvée Tradition“ kommt die lokale Rebsorte Counoise hinzu. Es ist ein kräftiger und komplexer Wein mit einem Geschmack von reifen Früchten und dem Duft von Leder. Richtig trinkreif ist er in drei Jahren, dann passt er hervorragend zu Wildgerichten.

Die Cuvée „Etienne Gonnet“ erhält ebenfalls einen Stern für ihre schönen Grenache-Aromen, ihre Sanftheit ihre Kraft und Länge. Die Cuvée „Etienne Gonnet“ ist schon jetzt trinkreif.“

… und in der WeinSocietät zu haben. (August 2012)

Guide Hachette 2012

Frische Früchte, Harmonie
und ein Pfirsich, der unter die Haut geht


Wir haben für Sie im neuen „Guide Hachette 2012“ geblättert. Im Burgund finden wir Folgendes:


Etikett Givry


Domaine du Clos Salomon – Givry 1er Cru rouge 2009*
„Ludovic du Gardin und Fabrice Perotto arbeiten in ihren Weinbergen mit größtem Respekt vor der Natur – in naturnahem Weinbau.

Dieser 1er Cru zeigt eine funkelnde, rubinrote Farbe. Am Anfang mag er etwas reserviert daherkommen, doch dann zeigen sich nach und nach frische Früchte an der Nase, mit feinen Nuancen von Vanille. Kraft und Rundheit spürt man am Gaumen. Im Abgang zeigen sich schöne Fruchtnoten (Kirsche, Johannisbeere, frische Mandel) in großer Harmonie mit dem Duft. Ein köstlicher, voller Wein, schon jetzt gut zu trinken – etwa zu einem gegrillten Fasan. Man kann diesen Givry aber auch gut zwei bis drei Jahre lagern.“


Etikett Montagny

Domaine du Clos Salomon – Montagny « Le Clou » blanc 2008*
„Aus jungen Reben gewonnen, wohnt diesem Montagny eine typische Givry-Note inne. Strohgelb, zeigt dieser Chardonnay eine Nase von weißen Blumen und Grapefruit. Am Gaumen entfaltet er eine schöne Lebendigkeit und einen harmonischen Geschmack von Pfirsichhaut, gepaart mit einer angenehmen Mineralität. Mit seinem kräftigen Stil begleitet dieser 2008er eine Seezunge mit Zitrus-Butter.“

Dieser zweifache Wein-Gaumenschmaus ist natürlich in der WeinSocietät zu haben!


(August 2012)

Spitzenreiter 1

Che bellissimo: Italiens bester Weißwein!


Gavi di Gavi

Die Fachzeitschrift „Weinwelt“ hat eine Jury mit äußerst fachkundigen Gaumen zusammengerufen. Die Entscheidung ist einhellig: Der 2010er Gavi di Gavi von La Toledana ist Italiens bester Weißwein 2011. Das sollten Sie feiern – am besten mit einem Glas Gavi di Gavi! Den famosen Weißwein aus Italien gibt es natürlich in der WeinSocietät.


Spitzenreiter 2

Feinste Perle(n): Frankreichs bester Sekt!


Trésor

Die Jury der Fachzeitschrift „Weinwelt“ hat entschieden: Der 2008er Saumur „Trésor“ Blanc Brut von Bouvet-Ladubay ist ein echter Schatz – und Frankreichs bester Schaumwein mit traditioneller Flaschengärung 2011. Anstoßen können Sie mit einem Glas „Trésor“! Den famosen Schaumwein aus Frankreich gibt es natürlich in der WeinSocietät.


(Juli 2012)

Die Winzer zeigen sich in Strasbourg von der besten Seite

Neues von der „Tour de France“


Frankreichs Weinwelt ist in Bewegung. Dass sich die Weine aus Burgund, Bordeaux, von der Rhône oder die Champagne von selbst verkaufen, ist längst nicht mehr der Fall. Viele Winzer, vor allem aus dem Süden und Südwesten haben das bemerkt und ihr Sortiment den Wünschen der Weinfreudigen angepasst. Der „Salon des Caves Particulières“ in Strasbourg ist traditionell ein Gradmesser für das beginnende Weinjahr. Wir waren im Elsass und können durchaus Erfreuliches berichten, etwa vom 2011er Jahrgang. Die Domaine Spitz beweist auch in diesem Jahr Heimstärke. Ihre Elsässer „Klassiker“, der Muscat und der Gewurztraminer, überzeugen durch ihre Frische und ihre Fruchtigkeit. Ein leichtes und belebendes Gedicht ist der 2010er Auxerrois. Auch die Rieslinge grüßen mit einem typisch elsässischen Frucht-Säure-Spiel. Sehr erfrischend – der Crémant … den frischen Jahrgang gibt es jetzt in der WeinSocietät.

Großartiges von den Ufern von Frankreichs längstem Fluss

Bruno Prieur von der Domaine de Saint Pierre hat gut Lachen: Seine 2011er Sancerre sind unvergleichlich gut! Die Sauvignon blancs überzeugen sämtlich mit einer saftigen Frische und einer gut eingebundenen Säure. Der Rosé glänzt mit einer kraftvollen Frucht. Und erst der Rote … Ein feiner Pinot noir, der es getrost mit etlichen Burgundern aufnehmen kann.

Besuch am Stand von Bruno Prieur

Auch sein Nachbar von „Dribbdebach“, Marc Deschamps, steht dem in Nichts nach. Seine 2011er Pouilly-Fumé sind einfach großartig: Frische, feine Zitrusaromen, grüner Apfel – comme il faut! Bei den Schätzen von der Loire braucht es schon noch ein wenig Geduld. Erst in ein paar Monaten gelangen die Weine in den Verkauf.

Nächste Etappe: Provence

Das Château Petit Sonnailler liegt mitten im Land der Träume aller frankophilen Menschen. Lavendelfelder grüßen von allen Seiten herüber. Es ist warm – vom Süden her weht ein frischer Wind. Ach, so ein bisschen Urlaub zuhause – dafür sorgen die feinen Weine des Château Petit Sonnailler. Der Rosé schmeichelt dem Gaumen mit einer cremigen Frische. „Le Rouge“ bringt uns die Düfte der Kräuter der Provence nahe. Würzig und voller Kraft sendet er dem Gaumen südliche Grüße. Und in wenigen Tagen sind die Weine des Château Petit Sonnailler in der WeinSocietät erhältlich.

Sprint-Etappe für den Gaumen: Bordeaux

Ein Blick nach Bordeaux: Das Château la Bertrande präsentiert auch 2011 kräftige Rote, deren Tannine sich angenehm zurückhalten – aus der Appellation „Cadillac – Côtes de Bordeaux“. Mit dem edelsüßen „Summum“ 2002 verzaubert uns Schlossherrin Anne-Marie Gillet neuerlich. Purer Honig! Der Wein soll sogar schon zu orgiastischen Erlebnissen geführt haben, berichtet sie uns schmunzelnd.

Die Messe in Strasbourg

Große Etappe: Reife Gaumenschmeichler

Frankreichs Südwesten kommt traditionell mit eher kräftigen Roten daher. Den 2011er Jahrgang sucht man daher im „Salon“ vergebens. Der 2009 er Cahors vom Château les Hauts d’Aglan etwa hat erst jetzt im zarten Alter von 5 Jahren seine Trinkreife erreicht. „Richtig rund ist derzeit der 2006er“, schwärmt Winzerin Isabelle Rey-Auriat.

Ganz ähnlich ergeht es Arnaud Vigneau von der Domaine Clos de l’Eglise: Der Madiran 2009, der „schwarze Wein“ aus dem Sud-Ouest, „schmeichelt dem Gaumen erst, wenn er reifer ist.“ Für die sehr dunkle Farbe sorgt der Tannat, die typische Rebsorte der Region.


(Juli 2012)

De re-Tour

Entre le Mont Ventoux et la Méditerranée


Passend zum Start der Tour de France finden Sie in der WeinSocietät die großartigen Côtes du Rhône der Domaine de Durban aus Beaumes-de-Venise. Der feinwürzige Beaumes-de-Venise „Vieilles Vignes“ rouge lässt den Gaumen augenblicklich in den Süden reisen.

Ein Blick auf die Rad-Elite, unter Bäumen in der südlichen Sonne sitzend, schöner als mit einem Glas Vin de Pays de Vaucluse rosé könnte es nicht sein. Den wohl berühmtesten und gefürchtetsten Berg in Frankreichs Süden – den Mont Ventoux – können ja derweil die Profis hinaufradeln …

Der Mont Ventoux

Und zum Frucht-Dessert nach der Etappe ein Muscat de Beaumes-de-Venise – et voilà: Der Urlaub hat schon begonnen.


(April 2012)

Guide Hachette 2012

Veilchen, Zimt und Haselnuss


Wir haben für Sie im neuen „Guide Hachette 2012“ geblättert. Unter den Crus des Beaujolais finden wir Folgendes:

Etikett Chiroubles

Château de Raousset – Chiroubles 2009*
„Die Wurzeln dieses Weingutes reichen bis 1836 zurück. Da erwarb ein Seidenhändler aus Lyon den Grund. Das Schloss wurde während des Zweiten Kaiserreichs (1852-1870) gebaut. In dieser Zeit wurden auch die Weinberge angelegt. Heute gibt es gleich zwei Weingüter des Château de Raousset. Die Erben um Remy Passot bewirtschaften 12 Hektar. Ihr 2009er Chiroubles ist granatrot, kitzelt die Nase mit einem feinen Duft nach Veilchen, reifen Früchten und Haselnuss. Am Gaumen gefällt der Wein durch seine Ausgewogenheit und seine feinen Tannine. Acht Monate Fassausbau verleihen ihm leichte Kakaonoten, Unterholz und Zimt sind herauszuschmecken. Man findet die Finesse des Chiroubles.“

… und den mit einem Stern im „Guide Hachette 2012“ ausgezeichneten Chiroubles 2009 in der WeinSocietät.


(Februar 2012)

Leuchtzeichen

Uns ist ein Licht aufgegangen!


Es ward Licht!

Es ist es soweit: Der WeinSocietät ist "ein Licht aufgegangen". Wir haben eine ganz neue Ladenbeleuchtung bekommen. Jetzt sind wir wieder für Sie da – leuchtender und strahlender denn je!



(Oktober 2011)

Feine Elsässer Spitz-Findigkeiten



Weingut Spitz


Vater und Sohn Spitz aus dem elsässischen Blienschwiller haben mit dem 2009er Jahrgang ganze Arbeit geleistet. Der Auxerrois erfreut den Gaumen mit einer zarten Frische: ein leichter und unkomplizierter Wein. Gelbe Früchte, eine leichte Pfeffernote und wunderbar cremig am Gaumen – so präsentiert sich der Gewurztraminer. Äußerst gelungen ist auch der feinfruchtige Elsässer „Klassiker“, der Muscat. Und das sind die 2009er SPITZenweine:


2009 Auxerrois Selection
2009 Gewürztraminer Selection
2009 Muscat d’Alsace Prestige


Weingut Spitz



(Dezember 2011)

WeihnachtsGeschenk

Das können Sie sich schenken!


Ein Taschentuch mit Monogramm, eine Krawatte, ein Schokoladen-Weihnachtsmann oder der x-te Bildband? Also wirklich – das geht doch origineller! Wie wär’s denn mit einem Weinabo von der WeinSocietät?

Mit dem Wein-Abonnement erhält der Beschenkte jeden Monat zwei bis vier Weine. Darunter sind Neuheiten, regionale Spezialitäten oder Weine der Saison, sowie die eine oder andere Überraschung.

Sie können das Wein-Abonnement für drei, sechs oder zwölf Monate verschenken. Alles Weitere finden Sie hier:
Weinabo


(November 2011)

Le Beaujolais nouveau n’arrivera pas

Beaujolais Crus contra Bürokratie


Die Freunde des jungen Weines aus dem Beaujolais werden sich den Tag in diesem Jahr im Kalender angestrichen haben. Alljährlich heißt es am dritten Donnerstag in November: „Le Beaujolais Nouveau est arrivé“. So waren Sie es bislang auch in der WeinSocietät gewohnt.

Adieu Beaujolais nouveau

2011 aber hat die EU-Bürokratie zugeschlagen. Unser Beaujolais-Winzer teilte uns mit, dass er sich aufgrund neuer Zollbestimmungen bis auf Weiteres außer Stande sehe, seine Weine ins Ausland zu liefern. Das finden wir sehr schade – also gibt es in diesem Jahr erst einmal keinen Beaujolais Nouveau.

Bonjours Crus du Beaujolais

Ganz ohne Beaujolais müssen Sie aber nicht auskommen! Probieren Sie unsere hervorragenden Crus aus der „Toskana Frankreichs“ – bis Ende November gibt’s den 2009er Chiroubles und den 2009er Fleurie – beide vom Château de Raousset – zum November-Freundschaftspreis, für 9,90 Euro.


(August 2011)

Rheinhessisches „Schmitt-Einander“

Martin Luthers Lieblingsweine


„Hier stehe ich – ich kann nicht anders …“ 1521 veränderte Martin Luther mit diesen Worten auf dem Reichstag zu Worms die ganze (christliche) Welt. Worms ist also ein gutes Pflaster für Weltbewegendes!

Weingut Schmitt


Rund 490 Jahre später tritt ausgerechnet ein junger Winzer vor den Toren von Worms (Herrnsheim) mit dem wenig individuell klingenden Namen „Schmitt“ an, dem Weinland Rheinhessen zum Glauben an großartige Weine aus der Region zu verhelfen. Es ist beileibe keine Glaubensfrage – man muss die Tropfen von Volker Schmitt mögen! In dem Familienweingut ist er seit 1999 für die Vinifikation verantwortlich. „Erstklassigkeit ist unsere ganze Leidenschaft“ schreiben sich die Schmitts auf die Fahnen.

Die WeinSocietät lässt eben diese jetzt in Frankfurt wehen. Genießen Sie charaktervolle und charmante Weine – kann es ein schöneres weinfrohes „Schmitt-Einander“ geben? Der große Reformator hätte wohl beim Probieren eines Schmitt-Weines neuerlich ausgerufen: „Hier stehe ich – ich trinke nichts anderes …“


2010 Riesling QbA Trocken
2010 Grauburgunder QbA Trocken
2010 Spätburgunder Weissherbst Trocken
2009 Dornfelder QbA Trocken
2008 Saint Laurent QbA Trocken
2007 Cabernet Sauvignon QbA Trocken
2008 Merlot QbA Trocken „Barrique“


(August 2011)

Neues aus Österreich

Wein-Päpste aus dem Wagram


Vielleicht ist es gerade nicht Benedikt, der 16., der die Geschicke lenkt, doch in Kirchberg am Wagram blickt die Familie Benedikt auf eine lange Tradition zurück. Seit 1778 machen sie am nördlichen Rand des Tullnerfeldes – das liegt westlich vor den Toren von Wien – feinsten Wein.

Allen voran wächst hier der Grüne Veltliner, und auf den verstehen sich die Benedikts aufs Allerbeste. Der „Falstaff“ – Österreichs Spitzen-Weinführer – lobt die Weine und vergibt Bestnoten: Der Grüne Veltliner „Schafberg“ wird mit 92 von 100 Punkten ausgezeichnet, die „Alte Rebe“ bekommt 89. Und vielleicht hat sich die Weinbaukunst ja auch bis Rom herumgesprochen …

So viel Klasse ist uns natürlich nicht verborgen geblieben. In der WeinSocietät finden Sie folgende Weine vom Weingut Benedikt aus Kirchberg am Wagram:

2010 Grüner Veltliner ,Qualitätswein (1 L)
2010 Grüner Veltliner, „Classic“
2010 Grüner Veltliner, „Alte Reben“
2010 Grüner Veltliner, „Schafberg“
2010 Welschriesling
2010 Malvasier


(August 2011)

Neue Spitzen aus dem Rheingau

Oh, wie ist das Schön (born)!


Riesling – man müsste kaum mehr sagen. Mitten im Rheingau liegt Schloss Schönborn. Seit 1349 machen sie in Hattenheim großartige Weine – mit langer Tradition also. Die Grafen von Schönborn wussten schon immer, wo vortrefflicher Wein wächst. Im 17. und 18. Jahrhundert kauften sie Spitzenlagen hinzu. Das Gut umfasst heute 50 Hektar, die zu 90 Prozent mit Riesling bestockt sind. Auf der restlichen Fläche finden sich Spät- und Weißburgunderreben – alles naturnah!

So viel Tradition und Qualität kann man einfach nicht „links liegen“ lassen – Sie finden bei uns in der WeinSocietät folgende Weine vom Schloss Schönborn:

2010 Gutswein Riesling trocken
2010 Gutswein Pink Rosé
2010 Hattenheimer Pfaffenberg Riesling Kabinett Trocken
2010 Erbacher Marcobrunn Riesling Kabinett
2009 Rüdesheimer Berg Schlossberg Riesling 1. Gewächs Trocken



(Juli 2011)

Bergsträßer Spitzen

Das ist der Gipfel!


Der 2009er „Granit“ Riesling vom Weingut Simon-Bürkle ist da. Feine Zitrusaromen schmeicheln dem Gaumen – frisch, exotische Früchte. Ein großartiger Wein von der Hessischen Bergstraße! Mit zarter Frucht und dezenter Säure präsentiert sich der 2009er Grauburgunder Kabinett. Das Spitzen-Weingut aus Zwingenberg hat ganze Arbeit geleistet.

Es git was Neues im Programm der WeinSocietät: Ein frisch-fruchtiger Rosé, der Ihnen auch die kräftigeren Flötentöne des guten Geschmacks beibringt: „Pan“ – eine Cuvée aus Spätburgunder und Cabernet-Sauvignon. Ja – Sie haben richtig gelesen – und die vom Weingut Simon-Bürkle auch. An der Hessischen Bergstraße wird eben feinster Cabernet gelesen. Und das, was den Weg in die Flasche gefunden hat, bekommen Sie in der WeinSocietät für 8,90 €.

Und jetzt der Gipfel: Die großartigen 2009er Weißweine sind wunderbar – und günstiger: Den „Granit“ und den Grauburgunder bekommen Sie in der WeinSocietät auch für je 8,90 €. Der Begriff „Preiswert“ bekommt eine ganz neue Dimension.

Simon-Bürkle


(Mai 2011)

Der Rote liegt so Nahe

7byCB = Mmmh² + Genuss³


Manchmal bedarf es nur weniger Worte – nein, eigentlich Zeichen – um das Wesentliche zu erklären: Christian Bamberger aus Bad Sobernheim an der Nahe hat es ja durchaus mit Zahlen. Der Ex-Banker hat die Erfolgsformel für (seinen) Rotwein gefunden: 7byCB.

Wein: 7by CB

Doch was steckt hinter dieser Zauberformel? Ganz einfach, sagt Christian Bamberger: „Die Sieben ist die Symbolzahl für (Erfüllung), Vollkommenheit und Ganzheit. Sie ist gleichzeitig die Lebenszahl des Winzers und Weinmachers. Für unsere größten Weine entstand so der Name ‚7byCB“‘. Und CB – das sind die Initialen des Wein-Schöpfers.



(Februar 2011)

Visite à Strasbourg

Neues vom "Hexagone"


Es tut sich was beim Nachbarn: Frankreichs Weinwelt ist in Bewegung. Dass sich die Weine aus Burgund, Bordeaux, von der Rhône oder die Champagne von selbst verkaufen, ist längst nicht mehr der Fall. Viele Winzer, vor allem aus dem Süden und Südwesten haben das bemerkt und ihr Sortiment den Wünschen der Weinfreudigen angepasst. Der „Salon des Caves Particulières“ in Strasbourg ist traditionell ein Gradmesser für das beginnende Weinjahr. Wir waren im Elsass und können durchaus Erfreuliches berichten, etwa vom 2010er Jahrgang.


fotobeschreibung fotobeschreibung


Bruno Prieur hat mit seinen Sancerres wieder einmal Volltreffer gelandet. Die 2010er Sauvignon blancs überzeugen allesamt mit einer saftigen Frische und einer gut eingebundenen Säure. Sein Nachbar von „Dribbdebach“, Marc Deschamps, steht dem in nichts nach. Seine 2010er Pouilly-Fumés lassen Großes erwarten.

Orgiastisches aus Bordeaux


Ein Blick nach Bordeaux: Das Château la Bertrande präsentiert kräftige Rote, deren Tannine sich angenehm zurückhalten. Neu ist: Aus den „Premières Côtes de Bordeaux“ wurde die Appellation „Cadillac – Côtes de Bordeaux“. Mit dem edelsüßen „Summum“ verzaubert uns die Schlossherrin Anne-Marie Gillet. Purer Honig! Der Wein soll sogar schon zu orgiastischen Erlebnissen geführt haben, berichtet sie uns schmunzelnd.
Für die Domaine Spitz ist die Messe ein Heimspiel. Der 2010er Auxerrois erfreut den Gaumen mit einer zarten Frische: ein leichter und unkomplizierter Wein, der schon jetzt trinkreif ist. Die Rieslinge dürfen noch etwas warten, wer aber Rheingauer Säure gewohnt ist, dem dürfte die der Jugend geschuldete Säure kein Kopfzerbrechen bereiten. Sehr gelungen sind auch die Elsässer „Klassiker“, der Muscat und der Gewurztraminer.

Reife Gaumenschmeichler


Frankreichs Südwesten kommt traditionell mit eher kräftigen Roten daher. Den 2010er Jahrgang sucht man daher im „Salon“ vergebens. Der 2005er Cahors vom Château des Hauts d‘Aglan etwa hat erst jetzt im zarten Alter von sechs Jahren seine Trinkreife erreicht. „Richtig rund ist derzeit der 2002er“, schwärmt Winzerin Isabelle Rey-Auriat.
Ähnlich ergeht es Arnaud Vigneau von der Domaine „Clos de l’Eglise“: Der Madiran, der „schwarze Wein“ aus dem Sud-Ouest, „schmeichelt dem Gaumen erst, wenn er reifer ist.“ Für die sehr dunkle Farbe sorgt der Tannat, die typische Rebsorte der Region.
Und noch ein Wein, der Strasbourg seine „Entdeckung“ für Frankfurt und Umgebung verdankt, gefällt auch in diesem Jahr: der Tursan rouge vom Château de Perchade. Kräftig, leichte Würznoten – rund am Gaumen. Er ist wieder im Programm der WeinSocietät.

(Dezember 2010)

Guide Hachette 2011


Auxerrois 2008, Domaine Spitz *

Dominique Spitz präsentiert einen sehr verführerischen Pinot Auxerois. Ein leuchtendes Goldgelb – dieser 2008er überrascht angenehm mit seinem intensiven Duft nach weißen Pfirsich und geröstetem Brot. Am Gaumen zeigt er seine Stärke, seine Ausgewogenheit und seine Länge. Ein harmonischer Wein mit dem Geschmack von reifen weißen Früchten.


Saint Amour 2008, Domaine des Vignes du Paradis *

Dieser gelungene Saint Amour 2008 überzeugt mit einem intensiven Duft nach roten Früchten. Ausgewogen und lebendig zeigt er sich schon sehr rund am Gaumen mit schöner Frucht. Die Tannine dominieren noch. Ein typischer Saint Amour, der durchaus noch ein, zwei Jahre warten darf. Dann passt er hervorragend zum Schweinebraten.


Crémant de Bourgogne, blanc de noirs, André Delorme *

Das Etikett verheißt „Finesse und Weinigkeit“ - wie wahr! Sehr fein die Perlage. Der Crémant ist von hellgoldener Farbe mit leichten Kupfer-Reflexen. In der Nase wirkt er zuerst ein wenig verschlossen, doch dann kommen exotische Fruchtnoten zum Vorschein. Und die findet man auch am Gaumen wieder. Ein kräftiger Crémant, der auch zum Essen passt.


Champagne Bollinger, Special Cuvée *

Die Special Cuvée vereint 75 Prozent Rotweintrauben und 25 Prozent Chardonnay. Zum Teil wird der Champagne im Holzfass ausgebaut. Intensiv, weinig, harmonisch ist er perfekt als Apéritif.


Chignin 2009, Charles Gonnet *

Der Chignin duftet nach Mandarinen und weißen Blumen. Am Gaumen dominieren Noten von Pampelmuse und Litschi mit einem Hauch von englischen Bonbons. Ein perfekter Wein zum Aperitif.


Roussette de Savoie 2009, Charles Gonnet *

Das ist eine Roussette mit Persönlichkeit! Im Glas zeigt sie sich kontrastreich: eine gleichsam zarte (Birne, Weinblüten) und kräftige (Lakritzbonbons und Pinienharz) Mischung. Am Gaumen ist sie lebendig mit Bittertönen, die aber durch eine Süße abgemildert werden, die Roussette im Abgang weich machen. Ruhe und Kraft – das ist die Devise dieses Weines: eine Verbindung von Strenge und Zartheit.


Faugères 2008 „La Closeraie“, Abbaye Sylva Plana *

Ein ausgewogener und harmonischer Wein, der sehr gut einem Kalbssteak passt.


Roussette de Savoie 2009, Charles Gonnet *

Das ist eine Roussette mit Persönlichkeit! Im Glas zeigt sie sich kontrastreich: eine gleichsam zarte (Birne, Weinblüten) und kräftige (Lakritzbonbons und Pinienharz) Mischung. Am Gaumen ist sie lebendig mit Bittertönen, die aber durch eine Süße abgemildert werden, die Roussette im Abgang weich machen. Ruhe und Kraft – das ist die Devise dieses Weines: eine Verbindung von Strenge und Zartheit.


Saumur „Saphir brut 2008, Bouvet **

Blassgelb in der Farbe, eine elegante Nase von Pfirsichen und Birnen, weitgreifend und üppig am Gaumen, gepaart mit einer schönen fruchtigen Frische – ein ausgewogener und feiner Saumur, den man zum einem kompletten Essen servieren kann.


Sancerre blanc 2008, Domaine de Saint Pierre **

Die an Auszeichnungen gewöhnte Domäne präsentiert hier einen bemerkenswerten Weißwein, der mit einem feinen Bukett von Frühlingsduft und weißen Blumen verführt, dazu Noten von Unterholz und einem Hauch Anis. Die geschmacklichen Empfindungen kommen im Crescendo daher: rund im Anklang, Fülle in der Mitte, Länge und Frische im Abgang. Ein kompletter Sancerre, „muskelbepackt ohne Doping“ – und das ohne Ausbau im Holzfass.


Côtes du Rhône rge 2008 „Les Promesses“, Le Font du Vent *

Eine sehr schöne Flasche aus einem schwierigen Jahrgang: Violett in der Farbe mit granatroten Fäden offeriert dieser Wein eine schmeichelnde Nase von roten Früchten und Gewürzen. Von großer Geschmeidigkeit, liebreizend und lang am Gaumen, zeigt er eine ausgewogene Struktur. Der wohldosierte Einsatz vom Holzfass bringt die Frucht richtig zum Ausdruck.


Beaumes-de-Venise 2008 „Vieilles Vignes“, Domaine de Durban

Das Trio “Syrah-Grenache-Mourvèdre“ präsentiert sich in feinster roter Abendrobe. Komplex in der Nase, eine Mischung aus einkochten roten Früchten, Cassis und Gewürzen. Die Kraft am Gaumen nimmt dem Wein nichts von seinem gefälligen Charakter. Ein lebendiger und frischer Wein, den man am besten zum Wildschwein genießt.“


Wieder da: Crémants von Bouvet

Crémants Zéro, Trésor blanc & rosé – Mousseux Saphir & 1851

Aus einem der traditionsreichsten Häuser der Loire, Bouvet-Ladubay, im historischen Örtchen Saumur gelegen, gibt es wieder die Cuvée 1851 (in der 0,375 l Flasche), den Saphir sowie die Crémants Zéro, Trésor blanc und rosé.
Nicht zu vergessen der Taille Princesse aus Grundweinen von Gérard Depardieu, die von Bouvet versektet werden.

(Juni 2010)

Wieder da: Crémants von Bouvet

Crémants Zéro, Trésor blanc & rosé – Mousseux Saphir & 1851

Aus einem der traditionsreichsten Häuser der Loire, Bouvet-Ladubay, im historischen Örtchen Saumur gelegen, gibt es wieder die Cuvée 1851 (in der 0,375 l Flasche), den Saphir sowie die Crémants Zéro, Trésor blanc und rosé.
Nicht zu vergessen der Taille Princesse aus Grundweinen von Gérard Depardieu, die von Bouvet versektet werden.

(Juni 2010)

Endlich: 5-Liter BiB Rot und Rosé

Vin de Pays Côtes Catalanes von Arnaud de Villeneuve

Aus dem Hause Arnaud de Villeneuve aus Rivesaltes im Roussillon, im tiefen Süden Frankreichs gelegen, haben wir je einen VdP Côtes Catalanes "L'instant plaisir" in rot und in rosé für Sie ausgesucht. Der Rotwein zeichnet sich durch einen Duft von roten Früchten und Süßholz aus und wirk am Gaumen leicht pfeffrig. Der Rosé überzeugt mit seinem Duft von Himbeer und Hagebutte und erfrischt als junger Sommerwein.
Beide Weine kosten nur € 16,50 pro 5-Liter Weinschlauch (Bag-in-Box = BiB) - ideal zum Grillen, für Ihre Feste, zum Mitnehmen in den Urlaub oder für den gelegentlichen Bedarf, da die Weine dank Vakuum wochenlang frisch bleiben.

(Mai 2010)

Wieder da: Schaumweine von André Delorme

Crémant de Bourgogne und Vin Mousseux

Von André Delorme aus Rully im südlichen Burgund sind die Crémants Blanc de Blanc (100% Chardonnay), Blanc de Noirs (100% Pinot Noir), Rosé (100% Pinot Noir) sowie der Schaumwein Carte d'Or Brut wieder da. Den Blanc de Noirs gibt's auch in kleinen Flaschen.


(Mai 2010)

Spitz & Fils aus Blienschwiller, Elsass

Wieder da! Elsässische Spitz-Findigkeiten

Eine Reise ins Elsass – mit den Weinen von Dominique Spitz aus Blienschwiller: Der feine Muscat, ein leichter, frischer Auxerrois und zum prickelnden Höhepunkt ein Crémant d’Alsace, blanc de noirs – alles wieder da in der WeinSocietät in Frankfurt-Bockenheim.

(Mai 2010)

Neues aus Provence und Burgenland

Château Petit Sonnailler, Aurons

Ob in Blanc, Rosé, Rot oder Brut Blanc de Blancs - genießen Sie die kräftigen Wein aus der westlichen Provence. Mehr demnächst an dieser Stelle...

Winzerfamilie Artner, St. Margarathen

Klassische österreichische Rebsorten wie die weißen Welschriesling und Grüner Veltliner sowie die roten Zweigelt und Blaufränkisch haben wir aus dem Burgenland nach Frankfurt entführt. Mehr demnächst an dieser Stelle...

(Mai 2010)

Weine vom Weingut Adeneuer wieder da!

Neues vom „Aufsteiger des Jahres” 2008

Genau genommen sind es zwei Aufsteiger: Die Brüder Frank und Marc Adeneuer sprechen gerne recht bescheiden von „solider Arbeit in Wein­berg und Keller”. Der Gault Millau sieht das ganz anders und kürte die Beiden zum „Aufsteiger des Jahres 2008”. Noch schöner: Auch die Spät­burgunder anno 2009 sind grandios!

… und jetzt wieder in unserem Programm:
Ahrweiler Spätburgunder QbA trocken 2009
Neuenahrer Spätburgunder QbA halbtrocken 2009
J.J. Adeneuer Spätburgunder QbA trocken 2008
Walporzheimer Gärkammer 2008

(Mai 2010)

Der Elbling: Jahrtausende alte junge Frische

Das Weingut Hein baut Europas älteste Rebsorte an

Zurück zu den Wurzeln: Der Elbling ist die älteste Rebsorte Europas. Mit der Elbe hat er so gar nichts zu tun – „Elbling” kommt vom lateinischen „albus” für weiß. In Deutschland ist er in Sachsen und am Oberlauf der Mosel zu Hause, zum Beispiel in Temmels.
Dort, einen Steinwurf entfernt vom Großherzogtum Luxemburg baut Tho­mas Hein den Elbling an – seit 25 Jahren übrigens ganz ohne syntheti­sche Pflanzenschutz- und Düngemittel. Wir haben die Weine und Sekte probiert und sind begeistert:
Der trockene Elbling SL („sur lie”) 2009 vereint Zitrusaromen mit Birne und Quitte. Der Elbling „Münsterstadt” Extra Trocken 2008 breitet eine Vielfalt exotischer Früchte aus: Grapefruit, Zitrone und Clementine. Thomas Heins klassischer Elbling-Sekt mit feiner Perlage (den gibt es auch in halben Flaschen) verbindet Frucht mit einer dezenten Würze.

Die Weine vom Weingut Ernst Hein aus Temmels an der Mosel bekommen Sie natürlich hier in der WeinSocietät in Frankfurt-Bockenheim.


(Mai 2010)

Mosel-Riesling: immer obenauf im Auf & Ab

Fritz Haags Weine sind weltweit Botschafter des Rieslings

Diese Griechen können einem schon die Laune verhageln … Oliver Haag vom Weingut Fritz Haag schüttelt ein wenig den Kopf, sind doch seit der Krise der Hellenen die Exporteure etwas zurückhaltender mit den Wei­nen aus Brauneberg an der Mosel. „Sie fahren auf Sicht”, sagt er. Aber was soll’s – an den Steillagen ist man Auf- und Abstiege durchaus ge­wohnt.
Beständig oben auf sind die Rieslinge vom rund 12 Hektar großen Wein­gut Fritz Haag. Wein-Probe 2009: Der Gutsriesling kitzelt den Gaumen mit einer markanten Säure, erfrischt mit schöner Mineralität. Der Braune­berger Riesling Kabinett trocken kommt mit einer cremigen Säure daher. Und dann ist da noch eine Spätlese, die ihren Rang auf dem Etikett ge­schickt verbirgt: der Brauneberger Juffer Riesling trocken. Auch hier do­miniert eine stahlige Säure, gepaart mit ausgeprägter Mineralität.
Schon der amerikanische Präsident Thomas Jefferson und Theodor Fon­tane wussten um die Vorzüge der feinen Rieslinge. Bis ins englische Kö­nigshaus ist die „Brauneberger Juffer” der Inbegriff für Riesling-Genuss. Schon Napoleon zählt die Lage zu den „Perlen” an der Mosel. Bei bis zu 80 Prozent Steigung und leichten Wellentälern in der Vertikalen ent­wickelt sich hier ein nachhaltiges, den Wein prägendes Mikroklima.
Die Namensgebung der Lage „Juffer”, weiß Oliver Haag, geht zurück auf die Anfänge des 19. Jahrhunderts. „Nach der napoleonischen Besat­zungszeit hatte ein Kammerherr Wunderlich den größten Besitz in dieser Weinlage. Seine drei Töchter heirateten nicht und blieben Jungfern.” Ihre Aufmerksamkeit widmeten sie stattdessen den besten Weinen ih­res elterlichen Weingutes, die in den Felshängen der heutigen „Juffer” wuchsen. Die Eltern nannten diese Weinberge in Anlehnung an ihre le­digen Töchter „Juffer”, dem moselfränkischen Dialektnamen für Jungfer.

Die Weine vom Weingut Fritz Haag aus Brauneberg an der Mosel bekommen Sie natürlich hier in der WeinSocietät in Frankfurt-Bockenheim.

(April 2010)

Südliche Rhône-Weine Wieder da!

Domaine du Vieux Chêne: Wenn der Vater mit der Tochter…

… einmal Bio-Wein macht, dann kommen solche Tropfen dabei heraus: Ein kräftiger Landwein von der südlichen Rhône, der Vin de Pays de Vaucluse „Cuvée Friande” ist wieder da, genau wie sein „großer Bruder”, der Côtes du Rhône AOC „Cuvée de la Haie aux Grives”. Aus der Rhône-Familie begrüßen wir in der WeinSocietät ein neues Mitglied, die „Cuvée Friande” Rosé, kräftiges Himbeer-Rosé im Aussehen, trocken-hagebuttig im Geschmack mit etwas roter Johannisbeere.

Domaine de Durban: Zum Anstoßen nach dem Anstoß

Am 13. Juni ist es soweit: Deutschlands Kicker treten im ersten Spiel der Fußball-WM 2010 an gegen Australien – in Durban. Durban ist schon jetzt der Spielmacher, genauer, die Domaine de Durban aus Beaumes-de-Venise. Wieder im Programm, der rote Beaumes de Venise. Neu im Kader der WeinSocietät: Der 2009er Vin de Pays de Vaucluse, Rosé. Lachsfarben aus 100% Grenache mit einem Hauch von Rosenduft belebt er die Geschmacksoffensive.

30.04.2010

Es prickelt wieder!

Das muss gefeiert werden:
Champagnerhersteller sehen Absatzkrise überwunden

Die Champagnerlaune ist uns nicht vergangen. Der Dachverband der Champagnerwinzer (CIVC) teilt mit, im ersten Quartal 2010 seien die Verkäufe um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Im vergangenen Jahr hatten die Champagnerhersteller im Zuge der Wirtschaftskrise „nur noch” 293,3 Millionen Flaschen verkauft – neun Prozent weniger als 2008. Nun aber sei das Schlimmste überwunden – auch Dank der deutschen Gaumen. Die Branche verzeichne seit sechs Monaten wieder steigende Absatzzahlen.
Darauf sollten Sie anstoßen! Wie wäre es mit einem Champagne Rodez? Die Cuvée des Crayères gibt es in der WeinSocietät schon für 17,90 € für die halbe Flasche, den 2000 Millésimé brut für 44,00 €.
Oder Sie gratulieren den Franzosen mit einem heimischen Rheingauer Riesling-Sekt brut vom Weingut Hans Lang – ein prickelndes Vergnügen für 12,50 €.

(März 2010)

Pfalz Sie noch Zweifel hatten …

Auszeichnung für das Weingut Bernhart, Schweigen

Wir brechen unser Schweigen: Das Weingut Bernhart aus Schweigen in der Südpfalz ist der „Aufsteiger des Jahres”. Das sagt die Wein-Fach-Plattform „wein-plus.de”. Da wir das irgendwie geahnt haben, gibt’s bei uns in der WeinSocietät schon seit Frühsommer 2009 feine Weine vom Wein­gut Bernhart. Ein erstklassiges Quartett finden Sie bei uns im Wein­laden in Frankfurt-Bockenheim: Den 2009er Grauburgunder „Kalkmer­gel”, die 2009er Weißburgunder Spätlese trocken „Tonmergel”, einen 2008er Spätburgunder und die 2008er Spätburgunder Spätlese trocken „Kalk­mergel”.
Das Weingut Bernhart liegt am südlichsten Zipfel der Weinstraße in der Gemeinde Schweigen. Die großartigen Pfälzer sind eigentlich auch Elsäs­ser: zwei Drittel der Rebflächen befinden sich in Frankreich – en Alsace! Na sowas – ça alors!
Seit hundert Jahren machen die Bernharts Wein, doch erst 1971 began­nen sie, ihre Rebensäfte auch in Flaschen zu verkaufen. Und die sind eben erstklassig. 2010 kommen die Aufsteiger also aus der Pfalz …

Die neuen Jahrgänge 2009 bei den Weißweinen und 2008 bei den Rotweinen sind soeben eingetroffen!

(April 2010)

Neu im Weinregal: Schweizer Weine

Weine aus dem Wallis von Maurice Gay, Chamoson

Für Sie nach Frankfurt entführt haben wir den Schweizer Weißwein-Klas­siker Fendant de Sion 2009 aus der Rebsorte Chasselas (oder zu deutsch Gutedel), den Rotwein-Klassiker Dôle Valais AOC «La Guerite» (aus Gamay und Pinot Noir) 2008 (der 2006er erhielt 2 Sterne im Guide Hachette) sowie den Syrah du Valais AOC «Les Mazots» 2008.
Das Weingut Maurice Gay verfügt über 20 ha eigene Rebflächen und kooperiert mit Winzern, die weitere Trauben nach strengen Vorgaben zuliefern.

Wein aus dem Waadt von Henry Badoux

Getrost als Höhepunkt auffassen kann man den berühmten "Eidech­senwein" Aigle AOC «Les Murailles» 2008 auffassen, der ebenfalls aus Chasselas gekeltert wird.

(November 2009)

Credits für unsere Crémants

Die „Weinwelt” über Bouvet

Saumur brut blanc Cuvée Taille Princesse de Gérard Depardieu

„Hochspannend aus in Barriques vergorenen Grundweinen, komplex mit viel Struktur und Länge.”
Platz 3 von 351 Schaumweinen insgesamt mit 90 Punkten hat er bei dem Test Prickelndes aus aller Welt vor allen anderen Crémants erreicht. Wir haben ihn selbst probiert und finden, dass er mit seiner Fülle und Komplexität viele Champagner hinter sich lässt.

Saumur brut blanc Trésor

Dieser Schaumwein erhielt bei derselben Verkostung den 3. Platz der französischen Crémants mit 88 Punkten.

(Oktober 2009)

Gute Nachrichten im Guide Hachette 2010

Was die „Bibel” zu „unseren Franzosen” so sagt …

Jedes Jahr im Herbst kommt Frankreichs „Wein-Bibel”, der Guide Hachette, auf den Markt. Auch für 2010 hat der bedeutende Weinführer Weine getestet und bewertet. Hier „unsere” Weine – und das, was die Tester des „Guide Hachette” zu ihnen schreiben. Wir haben in die „édition française” hineingeschaut:

Château Thivin : Brouilly 2007

„Die Familie Geoffray … präsentiert uns einen kirschroten 2007er mit violetten Reflexen. In der Nase besticht er durch komplexe und elegante Noten von Heidelbeere, Himbeere und Unterholz. Weich und rund am Gaumen, offenbart dieser Wein feine Tannine mit Zugaben leichten Pfirsichnoten und Kräutern. Bis 2010 trinken.”

Domaine des Vignes du Paradis : Saint Amour 2007 *

„In der fünften Generation ist die Familie Durand in Saint Amour zuhause. Pascal Durand ist seit gut zehn Jahren für die Domäne von 4 Hektar verantwortlich. … Sein 2007er liefert einen feinen Duft von Johannisbeere und reifen Kirschen. Füllig und rund am Gaumen, im Abgang kleine rote Früchte. Das alles lädt schon jetzt zum probieren ein – zum Beispiel zu einem Bresse-Huhn oder einem Lyoner „Gâteau de Foie”.

Château Dutruch Grand Poujeaux, Moulis 2006 *

„… Ein schön anzuschauender Wein, tiefrot mit violetten Reflexen. Brombeere, schwarze Johannisbeere und Gewürznoten. Das Holz ist gut eingebunden. Ein ebenso kräftiger wie sympathischer Duft. Feiner Schmelz und seidige Tannine am Gaumen, Kirsche – sehr nachhaltig … ein Moulis, wie er sein muss.”

André Delorme : Crémant de Bourgogne, rosé *

„… Dieser Crémant Rosé mit einer feinen und sehr regelmäßigen Perlage ist in riesigen unterirdischen Kellern ausgebaut worden. Seine beinahe lüsterne Nase von roten Früchten lässt am Gaumen Großes erahnen: Frische, Eleganz – und ein langer Abgang, ganz sanft. Ein Crémant voller Finesse, der hervorragend zu einer Himbeer-Tarte passt.
Außerdem erhält der „blanc de noirs” einen Stern für einen feinen lebendigen Gaumen und seinen sehr runden Abgang.

Champagne Bollinger, Spécial Cuvée

„60 % Pinot noir, 15 % Pinot meunier und 25 % Chardonnay – die „Special Cuvée”. … Ihre Subtilität, ihre Eleganz, ihre Komplexität und ihre Länge im Abgang verleihen ihr einen Stern. Man trinkt sie zu weißem Fleisch oder Edelfisch.”

Champagne Rodez, „Cuvée des Crayères”

„Zu gleichen Teilen Pinot noir und Chardonnay – zum Teil im Holz ausgebaut. Das verleiht diesem weichen Champagne Länge – mit leicht buttrigen Aromen und Haselnuss.”

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